Weiterhin Züge auf Gotthard-Bergstrecke

Auch nach der Eröffnung des neuen Gotthard- Basistunnels im Jahr 2016 will die SBB Züge über die Gotthard- Bergstrecke fahren lassen. Das hat die SBB-Spitze an einem Treffen mit der Urner Kantonsregierung erklärt.

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Ein Zug der SBB bei Sisikon auf dem Weg ins Gotthardgebiet. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Ein Zug der SBB bei Sisikon auf dem Weg ins Gotthardgebiet. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Ziel der SBB sei es, stündlich zwei Züge je Richtung durch den Gotthard- und den Ceneribasistunnel – mit andern Worten: den Halbstundentakt – zu führen. Auf der Bergstrecke soll ein Zug pro Richtung und Stunde geführt werden. Das geht aus der Medienmitteilung der Urner Regierung vom Dienstag hervor.

Die Gotthard-Bergstrecke sei sowohl als Zubringer für den zentralen Alpenraum wie auch als Ausweichstrecke für den Fernverkehr bei Störungen im Basistunnel von grosser Bedeutung. Zudem wolle die SBB einen Halt von Intercity-Zügen im Kanton Uri prüfen.

Die Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels hat auch Auswirkungen auf den Standort Uri als SBB-Arbeitsplatz. Die SBB will dann noch rund 140 Arbeitsplätze in Uri anbieten. Heute arbeiten dort rund 200 Personen. Es sollen aber keine Mitarbeiter entlassen werden.

sda