Wenn der Ur-Fasnächtler auf eine Ausdauer-Musikerin trifft

Am Sonntagsgespräch von TriffAltdorf dreht sich alles um den Fasnachts-Virus und die Organisation der fünften Jahreszeit.

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Françoise Burkart bei einer Rast während des «Chatzämüsig»-Wochenendes.

Françoise Burkart bei einer Rast während des «Chatzämüsig»-Wochenendes.

Bild: PD

(pd/mah) Drei Konfetti zierten einst sein Postfahrzeug und das obwohl dies eigentlich verboten war. Doch das kümmerte ihn wenig. Gegen Ruedi Arnolds Fasnachts-Virus war nichts auszurichten. Schon als Kind ging er mit kleiner Trommel und Ledergurt als Cowboy zur Fasnacht, später entstand dann die Fasnachtsgruppe «Dryy-Schritt-Dutzend». Dieses Jahr ist sie zum 36. Mal an der Fasnacht dabei. Arnold, auch «Poscht-Ruedi» genannt, ist ein wahrer Ur-Fasnächtler. «Ich kann die schönste Zeit im Jahr kaum erwarten», sagt er.

Am 16. Februar um 17 Uhr findet an der Dätwilerstrasse 15 in Altdorf das Sonntagsgespräch von TriffAltdorf statt. Arnold diskutiert zu diesem Anlass über die schönste Zeit im Jahr: Fasnacht einst und heute, «Gwändli», Konfetti und «Tee avec». Moderiert wird das Gespräch von Erich Herger.

Die Fasnacht ist Burkarts Jahresprogramm

Gesprächspartner von Arnold wird an diesem Abend Françoise Burkart sein. Als Präsidentin der Katzenmusikgesellschaft Altdorf erzählt sie von organisatorischen Fragen und Herausforderungen, welche die Zeit der Fasnacht und das ganze Jahr der Vorbereitung mit sich bringt. Burkart ist «Fasnächtlerin», genau wie ihre Mutter und Grossmutter schon vor ihr. Von 1993 bis 2003 bewies sie ausserdem als Rennfahrerin auf dem Velo und dem Montainbike ihre Ausdauer. Heute sind bei ihr vor allem die «Ytrummletä» und die «Üstrummälä» fester Bestandteil des Jahresprogramms. Dazwischen liegt die Katzenmusik-Wanderwoche: «Friäkonzärt», Kinderumzug, Kinokatzenmusik, «Nussbäimli-Chatzämüsig», «Bahnhofsträssler» oder der Fasnachtsumzug am Gidelmontag stehen auf dem Programm.