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Wert der Urner Kantonsstrassen frühzeitig sichern

Die kantonale Verwaltung soll aufzeigen, welche Mittel und Massnahmen zur Werterhaltung der Kantonsstrassen notwendig sind. Dies fordert FDP-Landrat Ludwig Loretz in einer Kleinen Anfrage.
Bruno Arnold
Die Bristenstrasse weist gemäss Kostenschätzung einen Sanierungsbedarf von rund 13 Millionen Franken auf. (Bild: Corinne Glanzmann, 11. April 2017)

Die Bristenstrasse weist gemäss Kostenschätzung einen Sanierungsbedarf von rund 13 Millionen Franken auf. (Bild: Corinne Glanzmann, 11. April 2017)

«Der Zustand der Kantonsstrassen ist wichtig für einen funktionierenden und leistungsfähigen Strassenverkehr», schreibt der Andermatter FDP-Landrat Ludwig Loretz in einer Kleinen Anfrage an die Urner Regierung. «Die Kantonsstrassen übernehmen als Zubringer zu den Regionen eine wirtschaftlich und touristisch bedeutende Rolle.» Deshalb sei die Werterhaltung des Kantonsstrassennetzes von besonderer Bedeutung.

Konkrete Fragen an die Regierung

In seinem dieser Tage eingereichten Vorstoss stellt Loretz die folgenden Fragen:

  • Reichen die derzeit vom Kanton eingesetzten finanziellen Mittel aus, um den Zustand der Kantonsstrassen in zeitlich sinnvollen Intervallen regelmässig und systematisch zu erfassen?
  • Wie präsentiert sich gemäss einer aktuellen Bestandesaufnahme der Zustand der Kantonsstrassen?
  • Wie hat sich der Zustandsindex der Kantonsstrassen über die letzten Jahre entwickelt?
  • Wie viel Geld setzt der Kanton pro Jahr für den Werterhalt der Kantonsstrassen ein (in Prozent des Wiederbeschaffungswerts und in Franken pro Kilometer) und reichen diese eingesetzten finanziellen Mittel aus, um die Substanz der Kantonsstrassen langfristig zu erhalten?

Rechtzeitig erkennen und frühzeitig investieren

Auslöser für den Vorstoss von Loretz ist das Thema «Notstrasse nach Bristen», das am Mittwoch im Landrat diskutiert wird. Trotz der enormen Bedeutung der Strasseninfrastrukturen sei es politisch nicht einfach, die notwendigen Mittel für die Werterhaltung zu generieren. «Strassenschäden müssen rechtzeitig erkannt und die nötigen Unterhaltsarbeiten zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden. Je früher dies geschieht, desto günstiger kommt es zu stehen», schreibt Loretz. «Werden die Infrastrukturen nicht ausreichend unterhalten, sind wir in Zukunft mit massiven Mehrkosten konfrontiert, die sich in immer kürzeren Intervallen kumulieren.» Umso wichtiger sei es, dass die Verantwortlichen in der Verwaltung aufzeigten, welche Mittel und Massnahmen für einen zweckmässigen Substanzerhalt nötig seien. «Das erleichtert es, die Gelder für die Erhaltung der Infrastruktur zu beschaffen und effizient zu verwenden.»

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