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Ski alpin: Isenthaler holt beinahe Elite-Gold

An den Slalom-Meisterschaften des ZSSV sicherte sich Robin Bissig, Isenthal, Juniorengold und in der Elitekategorie Silber. Auf dem zweiten Platz landete auch Sarah Briker-Stucki, SC Edelweiss Bürglen.
Georg Epp
Der junge Isenthaler Robin Bissig war am Wochenende kaum zu bremsen. (Bild: Georg Epp (Andermatt, 23. Februar 2019))

Der junge Isenthaler Robin Bissig war am Wochenende kaum zu bremsen. (Bild: Georg Epp (Andermatt, 23. Februar 2019))

Die Slalom-Meisterschaften des Zentralschweizer Skiverbands (ZSSV) fanden in Andermatt bei schönstem Wetter statt. Total waren 74 Skirennfahrerinnen und -fahrer am Start. Bei perfekten Bedingungen riskierten die Urner viel. So fädelte Andreas Schuler, der Urner Slalom- und Riesenslalom-Meister sowie ZSSV-Riesenslalom-Meister, nach sehr guter Fahrt im ersten Lauf unglücklich in den letzten Toren ein.

Dasselbe Missgeschick passierte auch Stefan Briker, SC Edelweiss Bürglen, aber auch Antonia Zurfluh, Isenthal, im zweiten Lauf. Die beiden Slaloms, die zusammengezählt zur ZSSV-Slalom-Meisterschaft gewertet wurden, waren mit über 50 Toren recht ansprechend, die Ausfallquote dementsprechend hoch.

Isenthaler verpasst Gold nur um wenige Hundertstel

Eine sehr starke Leistung zeigte der Isenthaler Robin Bissig, der im vergangenen Winter noch auf der Stufe FIS startete. Mit klarem Vorsprung sicherte er sich Gold in der Juniorenkategorie vor Sales Danioth und David Ziegler, beide SC Gotthard-Andermatt. Nur gerade 17 Hundertstel fehlten dem 21-jährigen Isenthaler, um auch in der Elitekategorie Gold abzuholen.

Diese Goldmedaille ging an Alex Kündig, Stoos. Mit Lothar Imhof, Spiringen, Stefan Moser und Sales Danioth, beide SC Gotthard-Andermatt, schnupperten drei weitere Urner in den Rängen 4 bis 6 an Edelmetall. Bei den Damen strauchelte Favoritin Carina Truttmann, Hochstuckli Sattel, im allerletzten Tor des zweiten Laufes. Damit war der Weg zur Goldmedaille frei für Janine Wicki, Sörenberg. Sie siegte klar vor Sarah Briker-Stucki, SC Edelweiss Bürglen und Tanja Betschart, Hochstuckli Sattel. Bei den Juniorinnen gewann Tanja Bestschart, Hochstuckli Sattel, vor Nicole Camenzind, Schwyz, und Shayenne Rohrer, Alpnach. Klare Bestzeit in beiden Läufen erreichte Stefan Schneebeger aus Eggiwil, der für den Regionalverband SSM startete. Seine Wertung zählte nur für die beiden Rennen, nicht aber für die ZSSV-Meisterschaft. Im zweiten Slalom distanzierte er Andreas Schuler um 1,15 Sekunden.

Vier Masters-Medaillen gehen an Urner

Die beiden einzeln gewerteten Slaloms zählten zusammen auch für die Masters-Schweizer-Meisterschaft. Masters sind Wettkämpferinnen und Wettkämpfer mit einem Alter ab 30 Jahren, die ältesten unter ihnen waren 78 Jahre alt. In total 14 Kategorien gab es zweimal Gold für die Urner, so für Lothar Imhof, Spiringen, der seinen Titel in der Kategorie Herren 1 verteidigte, sowie Sarah Briker-Stucki, SC Edelweiss Bürglen, die den Sieg in der Kategorie Damen C1 eroberte.

Bruno Büeler, SC Spiringen, sicherte sich Silber in der Kategorie Herren A4 hinter ZSSV-Slalom-Meister Alex Kündig. Ganz speziell ist die erste SM-Masters-Medaille für Altmeister Reto Arnold. Der inzwischen 54-jährige Rennläufer sicherte sich, im sage und schreibe 888. Skirennen, endlich eine Schweizer Meisterschaftsmedaille: die bronzene Auszeichnung in der Kategorie Herren A5 hinter Roberto Siorpaes, Rätia Chur und Daniel Böckli, Richterswil-Samstagern. Nur wenig fehlte dem für den SC Edelweiss Bürglen startenden Reto Arnold zur Silbermedaille.

Am Absenden gab es grosses Lob von Gary Furrer, Leiter Breitensport von Swiss-Ski. «Ich muss den Urnern ein Kränzchen winden. OKP Hanspeter Infanger, Speaker Bruno Arnold und 50 motivierte Helfer haben einen perfekten Job erledigt.»

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