Widerstand gegen das Skiprojekt Andermatt

Die SP/Grüne-Fraktion des Urner Landrats fordert einen Marschhalt beim Skiinfrastrukturprojekt Andermatt–Oberalp. Für eine seriöse Beurteilung fehlen ihr relevante Unterlagen

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Die Arbeiten am Sawiris-Resort laufen auf Hochtouren. Bei den Skiinfrastrukturen wird ein Marschhalt verlangt. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Die Arbeiten am Sawiris-Resort laufen auf Hochtouren. Bei den Skiinfrastrukturen wird ein Marschhalt verlangt. (Bild: Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Planungsprozess Skiinfrastrukturprojekt Andermatt–Oberalp geht der SP/Grüne-Fraktion zu schnell. Niemand sei gegen einen Ausbau und die Erneuerung dieser Anlagen, betonte Annaliese Russi (Grüne Uri, Altdorf) am Mittwoch im Urner Landrat. Die Umweltverbände hätten kein Interesse daran, das Verfahren zu verlängern oder das Projekt im Grundsatz zu verhindern. «Wenn man aber die Umweltanliegen ernst nehmen will, sollten bei der Richtplanauflage alle Grundlagen zur Verfügung stehen, die für eine seriöse Beurteilung der Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit nötig sind», so Russi.

Es sei für die SP/Grüne-Fraktion unverständlich, warum man mit der öffentlichen Auflage des Richtplans nicht zugewartet habe, bis diese wichtigen Grundlagen ebenfalls aufgezeigt werden könnten. «Niemand kauft nämlich gerne die Katze im Sack», sagte die Interpellantin. Russi gab auch zu bedenken, dass das Grossprojekt in einer hochalpinen Naturlandschaft zu stehen komme.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.