WILD: Jäger erlegen weniger Tiere

Steinschläge, Lawinen und der Verkehr machen dem Urner Wild zu schaffen. Aber auch der Luchs hat im vergangenen Jahr wieder vermehrt zugeschlagen.

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Gemäss Bestandeserhebung leben im Kanton Uri rund 400 Stück Steinwild. (Bild pd)

Gemäss Bestandeserhebung leben im Kanton Uri rund 400 Stück Steinwild. (Bild pd)

Das Amt für Forst und Jagd hat den Jahresbericht 2009 veröffentlicht. Die Auswertung der Abschusskarten (inklusive Hegeabschüsse) zeigt, dass während der Jagdsaison 2009 im Kanton Uri insgesamt 2112 (Vorjahr: 2245) Tiere erlegt worden sind. Gemäss Bestandesschätzung lebten im Frühjahr 2009 in Uri rund 3500 (4000) Gämsen, 1200 (1000) Rehe, 800 (800) Hirsche und 400 (400) Stück Steinwild.

ier Wildhüter und sechs nebenamtliche Jagdaufseher betrieben 2009 einen Aufwand von 10 600 (10 200) Stunden. Im Jahr 2009 wurden in Uri 916 (924) Jagdpatente gelöst.

Wegen Jagdvergehen und -übertretungen mussten 4 (5) Anzeigen eingereicht werden. Insgesamt wurden 57 (36) Ordnungsbussen ausgestellt.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.