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WILDHEUEN: Urner führen Europa-Rangliste an

Europaweit wird die Wildheunutzung im Kanton Uri heute noch am intensivsten betrieben. Es sind rund hundert Bergbauern, die das alte Handwerk in Uri pflegen. Das Wildheuen wird an sehr steilen Hängen praktiziert, in denen Gras von Hand mit der Sense gemäht wird. Auf der Alp wird so geerntet, was den Kühen bei einem Kälteeinbruch als Nahrung dient.

Kaum in einem anderen Kanton wird das Wildheuen so intensiv betrieben wie in Uri. «Das hängt damit zusammen, dass das Wildheuen bei uns stark verwurzelt ist und mit Naturschutzbeiträgen gefördert wird», sagt Thomas Ziegler, der beim Amt für Raumentwicklung für das Wildheuen verantwortlich ist. Am Rophaien wurde für interessierte Wanderer ein Wildheuerpfad angelegt.

Die Heuer verhelfen der Natur zu grösserer Pflanzenvielfalt

«Mit dem Wildheuförderprogramm des Kantons wird das Ziel verfolgt, geschützte Trockenwiesen in höheren Lagen zu erhalten», sagt Ziegler. «Auf den sogenannten Magerwiesen blüht eine Vielzahl von seltenen Pflanzenarten, von denen sehr viele Tagfalter, Heuschrecken und weitere seltene Tierarten profitieren.» Zudem würden die Bergbauern mit ihrer Arbeit helfen, der Verbuschung entgegenzuwirken. (MZ)

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