WILDTIERE: Uri bietet kaum Platz für einen Bären

Uri bietet kaum Lebensraum für Meister Petz. «Der Bär ist ein ganz anderes Kaliber als der Wolf», sagt Jagdverwalter Josef Walker.

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Einer der beiden Jungbären im Natur- und Tierpark Goldau. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Einer der beiden Jungbären im Natur- und Tierpark Goldau. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

«Ein Bär würde sich vermutlich in Uri nicht wohl fühlen», ist Jagdverwalter Josef Walker überzeugt. Für einen Bären sei der Kanton zu stark besiedelt. «Er hätte zu wenig unbewohnte Fläche zur Verfügung und vor allem auch keine Wälder, die gross genug wären, um darin ungestört zu leben.» Was für Uri gilt, trifft seiner Meinung nach für die ganze Zentralschweiz zu. «Auch ein allfälliger Naturpark Urschweiz ändert daran nichts», ist Walker überzeugt.

Andere Orte besser geeignet
Wenn Bären in der Schweiz wieder heimisch werden sollten, würde das nach Meinung von Josef Walker im Tessin und in Graubünden passieren. «Dort, denke ich, haben Bären allenfalls die Möglichkeit, einen geeigneten Lebensraum zu finden», glaubt Josef Walker. Der Bär lebt am liebsten ungestört fernab von den Menschen und der Zivilisation.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.