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WINDISCH: SBB Historic plant Erlebnisfahrten über Gotthard-Bergstrecke

Die Eröffnung des Gotthard-Basistunnels ermöglicht für die altgediente Gotthard-Bahnstrecke neue Möglichkeiten: SBB Historic, die Stiftung historisches Erbe der SBB, will für die Bahnfans Erlebnisfahrten auf der Bergstrecke anbieten.
Ein Lokführer im Zug auf der Gotthardstrecke bei Wassen. (Bild: Keystone)

Ein Lokführer im Zug auf der Gotthardstrecke bei Wassen. (Bild: Keystone)

Man werde im Rahmen des Gesamtprojekts «Swiss Rail Park St. Gotthard» auf der Gotthard-Bahnstrecke ab der Nordseite dem interessierten Publikum historische Erlebnisfahrten ermöglichen, teilte die SBB Historic mit Sitz in Windisch AG am Mittwoch mit.

Zudem werde im Eisenbahndepot Erstfeldneben den historischen Fahrzeugen eine eigentliche Ausstellung eingerichtet für szenische und thematische Führungen durch die Remise. Der «Swiss Rail Park St. Gotthard» soll im kommenden Jahr eröffnet werden.

Nach der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels werden keine Intercity-Züge und Güterzüge mehr über die Bergstrecke rollen. Daher entsteht auf dieser Strecke Kapazität für Fahrten mit historischem Rollmaterial.

Die Pläne für historische Erlebnisfahrten auf der Bergstrecke sind in das Gesamtprojekt zur Regionalentwicklung des Gotthardraums eingebunden. Die Kantone Uri, Tessin, Wallis und Graubünden sind am Programm «San Gottardo 2020» beteiligt.

Sicherheitstechnik als Herausforderung

Die SBB Historic, die Ende 2014 von Bern nach Windisch bei Brugg umzog, steht wegen der Aufrüstung des Schienennetzes mit dem elektronischen Zugsicherungsystems ETCS Level 2 zunehmend vor Schwierigkeiten. Es gebe immer weniger Inseln auf dem Schweizer Schienennetz, die mit Lokomotiven ohne entsprechende Einbauten befahren werden könnten.

Daher beschloss die SBB Historic, den beim Publikum beliebten Transeuropa Express-Zug (RAe TEE II 1053) mit ETCS Level 2 auszurüsten. Die hohen Kosten verhinderten, dass weitere historische Loks nachgerüstet werden können, hiess es.

Als Alternative bestehe für historische Züge die Möglichkeit, sich von modernen Lokomotiven über die mit dem elektronischen Sicherheitssystem ausgerüsteten Strecken ziehen zu lassen. Das ist gemäss Stiftungspräsident Werner Nuber jedoch «eine wenig befriedigende Kompromisslösung».

sda

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