WINTEREINBRUCH: Erst um 5 Uhr gings für die Chauffeure weiter

Die äusserst heftigen Schneefälle vom Montag führten im Kanton Uri auf der Nationalstrasse A2 zum totalen Verkehrsunterbruch. Die Einsatzkräfte mussten die ganze Nacht durcharbeiten.

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Wo ist denn hier bitteschön die Strasse? Die Situation auf der A2 südwärts am Montagnachmittag in Uri. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Wo ist denn hier bitteschön die Strasse? Die Situation auf der A2 südwärts am Montagnachmittag in Uri. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Der Totalunterbruch dauerte von zirka 14 Uhr bis um 3 Uhr am Dienstagmorgen. Der Grund waren mehrere Fahrzeuge, die in der Steigung zwischen Amsteg und Göschenen auf der mit Schnee bedeckten Fahrbahn stecken blieben. Unter diesen Fahrzeugen befanden sich auch ein vollbesetzter Car sowie mehrere Lastwagen. Diese Fahrzeuge verunmöglichten die Schneeräumung und mussten von Abschleppunternehmen weggezogen werden.

Während dieser Aktion wurde der Verkehr Richtung Süden auf der Autobahn in der Ebene bei Amsteg angehalten. Die Wegschleppaktion der liegen gebliebenen Fahrzeuge sowie die darauf erst mögliche Schneeräumung dauerte Stunden – die Räumungsequipen des Amts für Betrieb Nationalstrasse waren im Dauereinsatz.

Vor Amsteg bildete sich eine Doppelkolonne über mehrere Kilometer, wobei die heftigen Schneefälle auch diese Fahrzeuge einschneien liessen. Die Feuerwehr Altdorf und die Chemiewehr Uri wurden beigezogen, um die Fahrzeuge aus dem Schnee zu befreien. Zudem wurden den in den Fahrzeugen Wartenden Tee und Verpflegung abgegeben. Ab 3 Uhr konnte der Verkehr wieder Richtung Süden fahren. Ab 5 Uhr war es auch dem Schwerverkehr wieder möglich, Richtung Süden zu fahren, wie es weiter heisst.

scd