WINTERHORN: Der Investor lässt die Bahnbetreiber zappeln

Der Verkauf des über Ricardo.ch versteigerten Skigebiets Winterhorn in Hospental stockt. Der mögliche Investor hat zwar mündlich zugesagt – noch aber fehlt die Unterschrift.

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Die Winterhorn-Bergbahn im jetzigen Zustand. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Die Winterhorn-Bergbahn im jetzigen Zustand. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Seit Mitte Juli wird verhandelt, unterschrieben ist nichts. Geschäftsführer Claus Dangel kann sich bloss auf eine mündliche Zusage berufen, im Wissen, dass dies «heutzutage gar nichts mehr heisst». Am liebsten hätte er schon Anfang August alles unter Dach und Fach gebracht. Doch nun deutet sich frühestens auf Mitte September eine Lösung an, «auf Wunsch des möglichen Investors», wie Dangel sagt. Seine Zuversicht ist gleichwohl ungebrochen. «Ich gehe fest davon aus, dass es klappen wird. Und wenn nicht, stehen noch Interessenten bereit.»

Gemäss Dangel ist ein Neustart des Skibetriebs auf den kommenden Winter immer noch realistisch trotz nötiger Revisionen. «Für die Wartung der Bahnen haben wir mit den zuständigen Firmen bereits Termine vereinbart», so Dangel. Klar ist: Wer das Winterhorn kauft, wird den Geldbeutel weit öffnen müssen. Nötig sind Beiträge von bis zu 20 Millionen Franken.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.