WINTERHORN: Hospentaler glauben nicht mehr an Verkauf

Der vielversprechende Investor für das Skigebiet Winterhorn springt ab. Noch ist unklar, wie es weitergeht – doch die Zeichen stehen schlecht.

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Die Talstation des Sessellifts zum Skigebiet Winterhorn. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Die Talstation des Sessellifts zum Skigebiet Winterhorn. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Ende Juni wurde das Skigebiet Winterhorn im Internet zum Verkauf ausgeschrieben. Seit Mitte Juli hatte Claus Dangel, Winterhorn Gotthard Sportbahnen GmbH, einen «vielversprechenden potenziellen Käufer» an der Angel. «Jetzt ist er ausgestiegen», bedauert Dangel.

Weil der Verkauf scheinbar eingeleitet gewesen sei, habe man Verhandlungen mit weiteren Kaufinteressenten sistiert. «Ich überlege mir, ob ich vom Investor, der uns seit Mitte Juli hingehalten hat, auf gerichtlichem Weg Schadenersatz fordern soll.» Um wen es sich beim Investor handelt, will Dangel nach wie vor nicht verraten.

«Dem Investor sind die Geldgeber davongelaufen», nennt Dangel den Hauptgrund für das Platzen des erhofften Deals. Und: «Falls es mit dem Verkauf nicht klappt, wird uns wohl die Betriebsbewilligung entzogen», befürchtet er. «Das wäre gleichbedeutend mit dem Konkurs.»

Bruno Arnold/Simone Hinnen

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.