WINTERHORN: Winterhorn: Der Entscheid könnte bald fallen

Drei ernsthafte Interessenten feilschen um das Winterhorn. Einer von ihnen ist angeblich bereit, mehrere Millionen in die defizitären Urschner Skianlagen zu stecken.

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Das Skigebiet Winterhorn. (Bild pd)

Das Skigebiet Winterhorn. (Bild pd)

Seit dem Start der Versteigerung des Hospentaler Skigebiets Winterhorn hat Claus Dangel nach eigenen Angaben rund zwanzig Anfragen von potenziellen Käufern erhalten. Drei davon schätzt er als «besonders seriös» ein. Dabei handelt es sich um Privatpersonen und Unternehmen aus der Schweiz, Deutschland und Russland. «Ich habe jetzt Dossiers verschickt. Und ein möglicher Investor will sich das Gebiet vor Ort ansehen», so Dangel.

Ein Interessent ist angeblich bereit, 2 bis 3 Millionen Euro in die Skianlagen zu stecken. Er würde im Verwaltungsrat Einsitz nehmen und die Geschäftsleitung wenn möglich beibehalten. Wann ein Entscheid fällt, kann der Dangel noch nicht sagen. «Das kann in zwei Tagen sein oder auch erst beim Ablauf der Anzeige, am 17. Juli.» Sollte das Winterhorn dennoch keinen Abnehmer finden, ist der Konkurs kaum mehr zu verhindern. Dann könnte das Gebiet zur ökologischen Ausgleichsfläche werden. Das heisst: Die Anlagen müssten abgebrochen und das Gebiet rückgebaut werden.

Sven Aregger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.