Leserbrief

Wir brauchen Politiker, die die Anliegen einer grünen Wirtschaft und des sozialen Ausgleichs konsequent vertreten

Zu den Gesamterneuerungswahlen in Regierungsrat und Landrat vom 8. März.

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Die beiden Hitzesommer 2018 und 2019 mit ihrer ungewöhnlichen Trockenheit und die aktuellen dramatischen Buschbrände in Australien zeigen doch eines: Wollen wir die Erde, so wie sie uns vertraut ist, einigermassen erhalten, so braucht es nun griffige Schritte Richtung CO2-arme Wirtschaft, nicht nur global, sondern auch lokal. Die Massnahmen in Richtung einer klimaverträglicheren Wirtschaft und Gesellschaft müssen aber mit grosser sozialer Sensibilität umgesetzt werden. Das haben vor Jahresfrist die Aktionen der «Gilets Jaunes» in Frankreich gezeigt.

Kurzum, auch für Uri ist es wichtig, dass in Landrat und Regierung Menschen sitzen, die nicht nur kurz vor den Wahlen ein grünes Mäntelchen tragen und von sozialer Verantwortung reden, sondern die Anliegen einer grünen Wirtschaft und des sozialen Ausgleichs konsequent während ihrer ganzen Amtszeit vertreten. Deshalb werde ich bei den Landratswahlen am 8. März die Kandidierenden der Liste SP und Grüne wählen und in den Regierungsrat Dimitri Moretti als Vertreter des sozial und ökologisch denkenden Uri. Nur mit einer starken links-grünen Landratsfraktion und Dimitri Moretti als Regierungsrat werden die Anliegen einer klima- als auch sozialverträglichen Politik auch im Urner Landrat und Regierungsrat ein Thema sein, damit auch Uri seinen Beitrag zur Stabilisierung des Klimas leisten kann.

Toni Moser, Bürglen