WOV gibt weiter zu reden

Ursprünglich geplant gewesen ist, dass WOV, A2-Halbanschluss und der neue Kantonsbahnhof in Altdorf zusammen Ende 2021 eröffnet werden. Die vielen Einsprachen verhindern den Baustart der WOV bislang. Dies wirft Fragen auf.

Nino Gisler
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Zwei Einsprachen betreffend WOV wurden an das Bundesgericht weitergezogen. Im Moment sei schwer abzuschätzen, wann mit dem Bau begonnen werden kann und welche finanzielle Konsequenzen die Einsprachen nach sich ziehen, liess Baudirektor Roger Nager am Mittwoch in der Fragestunde des Landrats verlauten. Bruno Arnold (parteilos, Seedorf) wollte sich über den aktuellen Stand bei den Arbeiten betreffend WOV, A2-Halbanschluss und Kreisel Schächen erkundigen. Fragen stellten sich bei ihm auch über die budgetierten 400'000 Franken im Zusammenhang mit der WOV.

Mit den 400'000 Franken sind in erster Linie Landerwerb, Rodungen und kleinere Arbeiten rund um den angedacht, so Nager. Eng verknüpft mit dem Bau der WOV ist der geplante A2-Halbanschluss Altdorf Süd. Das Bundesamt für Strassen (Astra) stehe nach wie vor hinter dem Entschluss, den Halbanschluss in Altdorf zu bauen, dies sei aber an die Auflage geknüpft, dass die Bauwerke seitens des Kantons realisiert werden müssen, betonte er.

Der Regierungsrat hoffe darauf, dass die Gerichtsentscheide bei den Einsprachen möglichst bald gefällt werden, denn die Bauzeit der WOV sieht drei Jahre vor, wovon zwei Jahre Bau vor Ort bedeuten, so Nager.

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