Zentralschweiz
Umsatzeinbussen werden die Transportunternehmen noch länger beschäftigen

Die Pandemie hat dazu geführt, dass der Tourismus stark zurückgegangen ist. Dennoch: Ein Produkt der Unternehmen hat die Erwartungen übertroffen.

Merken
Drucken
Teilen
Aufbruchstimmung in der Zentralschweiz mit dem Tell-Pass.

Aufbruchstimmung in der Zentralschweiz mit dem Tell-Pass.

Bild: Roger Grütter/PD

Während Betriebe mit vor allem internationalen Gästen grosse Umsatzeinbussen im letzten Jahr verzeichnen, haben Unternehmen mit einem höheren Anteil am Binnenmarkt die erwartungsgemässen Umsätze erzielt. Dies geht aus einer Medienmitteilung im Rahmen einer schriftlichen Generalversammlung des Branchenverbandes Transportunternehmungen Zentralschweiz (TUZ) hervor. In Zahlen bedeutet das: Es kam zu einem Ertragseinbruch von rund 30 Prozent respektive 100 Millionen Franken.

Der TUZ geht davon aus, dass die Umsatzausfälle sich langfristig negativ auf die Investitions- und Innovationsfähigkeit auswirken wird. Inmitten von Kurzarbeit, Lockdowns und wenigen verlorenen Arbeitsplätzen gibt es eine positive Nachricht für die Transportunternehmen: Das über ein ganzes Jahr gültige, neu eingeführte Produkt SchneepassPlus stellte sich als Erfolg heraus und hat die Erwartungen mit einem Umsatzplus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr übertroffen.

Vorstand TUZ 2021 von links: Tobias Matter (Titlis Bergbahnen), Godi Koch (Pilatus-Bahnen), René Koller (Bergbahnen Sörenberg), Sepp Odermatt (Präsident), Reto Marzer (Auto AG Uri)

Vorstand TUZ 2021 von links: Tobias Matter (Titlis Bergbahnen), Godi Koch (Pilatus-Bahnen), René Koller (Bergbahnen Sörenberg), Sepp Odermatt (Präsident), Reto Marzer (Auto AG Uri)

Bild: PD

An der GV wurde Godi Koch, CEO der Pilatus-Bahnen, für weitere drei Jahre im Vorstand bestätigt. Die Ägerisee Schifffahrt AG wurde als neues Mitglied im Verband aufgenommen. Durch den Regionalverband TUZ werden somit neu die Interessen von 73 Unternehmen vertreten. (zgc)