ZENTRALSCHWEIZ/GRAUBÜNDEN: Winteruniversiade 2021: Neue Austragungsorte für Langlauf und Biathlon

Die Biathlon-Wettkämpfe der Winteruniversiade 2021 finden nicht wie zunächst geplant in Andermatt, sondern neu in Lenzerheide statt. In Andermatt finden neu die Langlauf-Wettbewerbe statt. Der Austragungsort für die Ski Alpin Rennen wird noch geprüft.

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Die Biathlonarena in Lenzerheide, hier kurz vor ihrer Eröffnung. (Bild: PD (26. November 2016))

Die Biathlonarena in Lenzerheide, hier kurz vor ihrer Eröffnung. (Bild: PD (26. November 2016))

Die Winteruniversiade wird 2021 in der Schweiz stattfinden. Zu den internationalen Studentenwettkämpfen werden rund 1'600 Sportlerinnen und Sportler erwartet. Die Biathlon-Wettkämpfe werden neu in der Biathlon Arena der Lenzerheide anstatt in Anderamtt ausgetragen, teilt das Organisationskomitee am Montag mit. Bisher war geplant gewesen, dass alle Wettkämpfe in der Zentralschweiz stattfinden werden. In Andermatt finden neu die Langlauf-Wettkämpfe statt, deren Austragung zunächst in Einsiedeln vorgesehen war.
 

Schneesicherheit und Kosten für Ausbau entscheidend

Der Grund für die Verlegung der Langlauf-Wettkämpfe von Einsiedeln nach Andermatt seien die Herausforderungen in Bezug auf die Schneesicherheit, so das Organisationskomitee. Eine nachhaltige Lösung für die Schneeproduktion könne mit den zur Verfügung
stehenden Mitteln in Einsiedeln nicht realisiert werden. Dies hätten die Planungsarbeiten hervor gebracht.

Ebenso hätten die Planungsarbeiten gezeigt, dass die Kosten für einen Ausbau des bestehenden Schiessstandes in Realp teurer ausgefallen wären als in der Bewerbungsphase angenommen, so Urs Hunkeler, Geschäftsführer der Winteruniversiade. Mit der Biathlon-Arena in Lenzerheide bestehe aber bereits ein erstklassiger Austragungsort.

Für die Ski Alpin-Wettkämpfe sind weitere Abklärungen notwendig. Diese waren auf dem Stoos vorgesehen. Im vergangenen Jahr habe man aber keine geeignete Lösung für die Durchführung gefunden, so das Organistionskomitee. Jetzt werden verschiedene Austragungsorte in der Zentralschweiz als Alternative geprüft.


pd/spe