ZEWO: Aggressives Geldsammeln im Kanton Uri

Bei der Kantonspolizei Uri häufen sich die Reklamationen über aggressives Geldsammeln an Haustüren. Nun gibt die Polizei Tipps.

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In jüngster Vergangenheit sind aus der Bevölkerung zahlreiche Hinweise eingegangen, wonach es im Kanton Uri agressive Spendensammler gebe. Gegen ein ehrliches Sammeln sei nichts einzuwenden, wie die Kantonspolizei Uri schreibt, denn das Sammeln für gute Zwecke durch seriöse Hilfswerke habe auch im Kanton Uri Tradition.

Die Kantonspolizei Uri gibt den Ratschlag, nur Stiftungen zu berücksichtigen, die mit dem Gütesiegel «ZEWO» ausgezeichnet sind.

  • Wird die Sammlung «im Auftrag eines Hilfswerks» durchgeführt, sollte dieses Auftragsverhältnis klar erkennbar sein. Auf Verlangen sollte es schriftlich nachgewiesen werden können.
  • Mit einer Rückfrage beim Hilfswerk kann rasch und unkompliziert geklärt werden, ob gegenwärtig tatsächlich an einem bestimmten Ort um Spenden gebeten wird. Die Hilfswerke sind für Hinweise dankbar und überprüfen die Fälle sofort.
  • Ganz generell gilt: Lassen Sie sich nie zum Spenden drängen. Es ist Ihre freie Entscheidung, ob, wann, wem und wieviel Sie spenden. Wollen Sie sich nicht sofort entscheiden, verlangen Sie eine Dokumentation mit Einzahlungsschein. Achten Sie auf das ZEWO-Gütesiegel.
  • Studieren Sie die Unterlagen in aller Ruhe. Ist der Jahresbericht aussagekräftig? Haben Sie eine vollständige, transparente und revidierte Jahresrechnung bekommen? Geht aus den Unterlagen klar hervorgeht, wofür die Sammlung stattfindet? Ist die Organisation von der ZEWO geprüft?

rem