Zivilschutz hilft in Bristen aus

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Arbeiten Bis wann die Bristenstrasse geschlossen bleibt, ist laut der Urner Baudirektion noch offen. Momentan finden im Gebiet Sicherungsarbeiten statt. Gestern konnte im oberen Teil der weggerutschten Strasse der Fels geräumt und der überlappende Belag zurückgeschnitten werden. Falls es das Wetter zulässt, wird ab heute Spritzbeton für die Sicherung der Abbruchstelle verwendet. Erst danach kann mit der Baustelleninstallation begonnen werden. Entsprechend können auch noch keine Angaben zu den Kosten der Wiederherstellung gemacht werden. 2003, als die Strasse nach einer Felssprengung gesperrt wurde, kosteten die Arbeiten rund 9,6 Millionen Franken. Momentan ist es gemäss der Baudirektion wichtig, zu verhindern, dass zusätzliches Wasser in die Schadenstelle eindringt. Zudem müssten die Abschlusskanten stabilisiert werden, damit möglichst wenig Material nachrutsche. Sobald der Fels gut gesichert sei, beginne der Abtransport der Schuttmassen, die auf dem unteren Teil der Strasse liegen. Dann wird sich zeigen, wie gross der Schaden tatsächlich ist.

Das Amt für Bevölkerungsschutz und Militär hat mittlerweile den lokalen Zivilschutz aufgeboten. Dieser soll Unterhaltsarbeiten am Wanderweg von Amsteg nach Bristen ausführen sowie für Koordinationsaufgaben bereitstehen. Neue Informationen zur geplanten Notverbindung werden heute erwartet.

Das Erdbeben, welches sich am Montagabend ereignete, hat laut der Baudirektion zu keinen zusätzlichen Abbrüchen an der Strasse geführt. Unmittelbar nach der Erschütterung sei eine Inspektion vorgenommen worden. (mst)