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Isenthal diskutiert Zukunft in Workshop

Das erneut negative Budget der Gemeinde wurde akzeptiert. Mit Peter Bissig ist der Gemeinderat wieder komplett.
Florian Arnold
Isenthal muss sich Gedanken um die Zukunft machen. (Bild: Christoph Näpflin, 2018)

Isenthal muss sich Gedanken um die Zukunft machen. (Bild: Christoph Näpflin, 2018)

Die Gemeinde Isenthal steht vor einer ungewissen Zukunft. Auch für das kommende Jahr ist ein Defizit von knapp 65000 Franken veranschlagt, dies bei einem Gesamtaufwand von 1,7 Millionen Franken. An der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend wurde das Budget ohne Wortmeldung genehmigt. Beibehalten wird der hohe Steuerfuss von 117 Prozent, der Kapitalsteuersatz auf 2,4 Promille festgelegt.

Immerhin konnte die Vakanz im Gemeinderat beseitigt werden. Peter Bissig stellt sich für weitere zwei Jahre zur Verfügung. Dieser war bereits für vier Jahre im Gemeinderat und hatte im Frühling seinen Rücktritt erklärt. Nach Rücksprache mit einem möglichen Nachfolger bleibt er für eine weitere Amtsdauer Mitglied im Rat.

Wie wird Isenthal für junge Leute attraktiv?

Der Gemeinderat ist gewillt, nun die Weichen zu stellen – und möchte dazu auch die Bevölkerung mit einbeziehen. Für den 12. Dezember ist eine Zusammenkunft organisiert. An dieser Abendveranstaltung soll die Bevölkerung ihre Wünsche, Ideen und Visionen vorbringen können. Insbesondere will man sich den Fragen widmen, wie man Isenthal für junge Menschen attraktiv machen kann, um die Abwanderung zu stoppen. Als weiteren Schritt kann sich der Gemeinderat vorstellen, eine Arbeitsgruppe zu gründen, die die Vorschläge weiterverfolgt.

Informiert wurde auch über die Erneuerung der Turnhallenheizung. Mittlerweile seien mehrere Offerten eingeholt worden. Im Raum stehe zurzeit, die bestehende Heizung ebenbürtig zu ersetzen. Eine andere Möglichkeit stellt die Anschaffung eines grösseren Ofens dar, an den zusätzlich zur Turnhalle vier bis fünf Haushalte angehängt werden können. Vor wenigen Jahren wurde in Isenthal bereits über einen Wärmeverbund diskutiert. Dieser kam allerdings nicht zustande. Einige Bürger sehen nun die Möglichkeit, dies nachzuholen. Unter anderem könnte auch dies ein Thema des Zukunft-Workshops vom 12. Dezember sein.

Sendemast Bodmi wird verstärkt

Der Handy-Empfang im Isenthal lässt an einigen Stellen zu wünschen übrig, insbesondere im Grosstal und auf Gitschenen. Der Gemeinderat hat nun mit der «Swisscom» Kontakt aufgenommen. Man sei bereit, den Sendemasten Bodmi entsprechend zu verstärken, dass der Empfang im Grosstal auf 4G ansteigen wird. Swisscom sei guter Dinge, dass dadurch auch der Empfang auf Gitschenen auf ein akzeptables Mass anwachsen wird. Einige Isenthaler stehen dem aber kritisch gegenüber und glauben nicht, dass sich die Situation auf Gitschenen verbessert. Wann die Arbeiten ausgeführt werden, konnte nicht bekannt gegeben werden.

Kamera soll bei Lawinen helfen

Weiter gibt es eine Neuerung in Sachen Lawinenschutz. So ist seit längerem im Sättelital ein Lawinenwarnsystem in Betrieb. Allerdings löst dieses bei jedem Lawinenniedergang einen Alarm aus, gibt aber keine Auskunft darüber, ob die Strasse verschüttet ist. Nun soll eine Kamera an der entsprechenden Stelle installiert werden, die per SMS ausgelöst werden kann. Das Foto wird danach dem Verantwortlichen zugeschickt. An der Gemeindeversammlung wurde betont, dass es sich dabei nicht um eine permanente Überwachung handle. Die Inbetriebnahme dieses Kamerasystems wird nächstens im Amtsblatt publiziert. Der kantonale Datenschützer und die Polizei sind informiert.

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