Zum 1. August 2014 solls Alpkäse geben

Der Neubau einer Alpkäserei auf dem Urnerboden wird immer konkreter. Die Älpler haben beschlossen, die Detailplanung voranzutreiben. Bis im Herbst 2012 wird mit der Baubewilligung gerechnet.

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So soll die Alpkäserei auf dem Urnerboden dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll die Alpkäserei auf dem Urnerboden dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll die Alpkäserei auf dem Urnerboden dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

So soll die Alpkäserei auf dem Urnerboden dereinst aussehen. (Bild: Visualisierung PD)

Als Bauherrin und Betreiberin der neuen Alpkäserei auf dem Urnerboden wird die noch zu gründende Alpkäserei Urnerboden AG auftreten. Die Gründung der Aktiengesellschaft erfolgt im ersten Quartal 2012, heisst es in einer Medienmitteilung der Alpsennengenossenschaft Urnerboden vom Donnerstag. In einer ersten Phase tritt die Alpsennengenossenschaft Urnerboden als alleinige Gründerin auf. In einem zweiten Schritt werden im September 2012 die Älpler mit einer Kapitalerhöhung in die Aktiengesellschaft integriert. Durch eine weitere Kapitalerhöhung werden in einer dritten Phase die weiteren Aktionäre einbezogen.

Die Standortfrage für die ist seit geraumer Zeit geklärt. Alpkäse darf nur mit Alpmilch hergestellt werden und muss zudem im Alpgebiet verarbeitet werden. Daher wurde ein Standort auf dem Urnerboden und nicht im Schächental gewählt. Auf der Alp Urnerboden erwies sich der Standort «Port» vis a vis Hotel Tell als der Geeignetste. Diesen Standort hat der Urner Regierungsrat mit der beschlossenen Teilrevision des Zonenplanes Spiringen (Gebiet Urnerboden) genehmigt.

Baueingabe im Frühjahr 2012

Weiter setzten die Älpler eine Planungs- und Baukommission ein. Diese bereitet nun die Baueingabe vor, welche ebenfalls im ersten Quartal 2012 eingegeben werden soll. Voraussichtlich im Frühsommer 2012 entscheidet der Urner Landrat über die Mitfinanzierung gemäss Strukturverbesserungsverordnung. Auch der Korporationsrat entscheidet dann über die definitive Projektunterstützung seitens der Korporation Uri. Im Idealfall kann im September 2012 mit der Baubewilligung gerechnet werden.

Sobald die definitiven Finanzierungsentscheide und die Baubewilligung vorliegen, fällen die Älpler voraussichtlich im Herbst 2012 den finalen Bauentscheid. Der Spatenstich für die neue Alpkäserei auf dem Urnerboden ist auf April 2013 geplant. Die ersten Alpkäse könnten im Juni 2014 aus dem Kessi gezogen werden und auf den Nationalfeiertag 2014 genussreif sein

pd/zim