Zum Gedenken
Journalist Ruedi Ammann ist verstorben

Im Alter von 81 Jahren ist am Wochenende der langjährige Mitarbeiter der «Urner Zeitung» verstorben. Mit seiner Berichterstattung wurde er zu einem Förderer des Urner Sportwesens.

Florian Arnold
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Der ehemalige Schriftsetzer und Journalist Ruedi Ammann-Kaufmann ist am vergangenen Wochenende im Alter von 81 Jahren verstorben. Während seines Berufslebens war der Name des Altdorfers insgesamt 46 Jahre lang eng verbunden mit der «Gotthard-Post», der «Neuen Urner Zeitung» respektive der «Urner Zeitung». 2005 ging er in Pension, schrieb aber weit darüber hinaus noch zahlreiche Texte für die Urner Medien.

Ruedi Ammann (Bild aus dem Jahr 2005) ist 2021 verstorben.

Ruedi Ammann (Bild aus dem Jahr 2005) ist 2021 verstorben.

Archiv Urner Zeitung

Zu seinem Hauptbetätigungsfeld zählte die Berichterstattung über Handball und andere Sportsparten. Anfänglich füllte der Journalist mit dem Kürzel «ar» nur die Spalten der «Gotthard-Post» sowie des «Urner Wochenblatts». «Doch auch andernorts wurde man bald einmal auf den wort- und schreibgewandten Urner aufmerksam», heisst es in einem Text zu seiner Pensionierung im Jahr 2005. Seit den 1960er-Jahren gehörte Ruedi Ammann zu den wichtigsten freien Mitarbeitern des «Luzerner Tagblatts», des «Vaterlands», der LNN, aber auch des Regionaljournals Innerschweiz von Radio DRS und später des Lokalradios Schwyz respektive Central.

Durch seine Berichterstattung zählte er zu den grossen Förderern des Urner Sportgeschehens. Ruedi Ammann deckte aber als Journalist auch zahlreiche andere politische, kulturelle und wirtschaftliche Themengebiete ab. Er machte sich einen Namen als wortgewandter «Schreiberling», wie er sich selber bezeichnete. Und dies nicht nur in deutscher, sondern auch in französischer und italienischer Sprache.

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