Zum Teil «nicht umsetzbar»

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Umfrage Die Gemeinden konnten im Sommer 2017 Vorschläge zu möglichen Verwendungszwecken für das Ausbruchmaterial einbringen. Ihnen wurde allerdings klar kommuniziert, dass der Kanton und interessierte Gemeinden gegebenenfalls einen wesentlichen Teil an allfälligen Projekten mitfinanzieren müssten. 16 Urner Gemeinden haben geantwortet, wobei zehn Gemeinden keine Verwendungsmöglichkeit sehen. Flüelen und Sisikon schlugen eine Seeuferverbesserung respektive -aufschüttung vor. Erstfeld äusserte sich zu einer möglichen Verlängerung des Taubachtunnels der A2. Die übrigen Gemeinden sahen Aufschüttungsmöglichkeiten im kommunalen Strassenbau oder bei Lärmschutzdämmen (zum Beispiel WOV). «Der Regierungsrat wertet die Vorschläge unter dem Gesichtspunkt der zu erwartenden Mitfinanzierung durch Kanton und Gemeinden durchwegs kritisch», heisst es in der Antwort. «Einzelne der eingereichten Vorschläge sind aufgrund des schlechten Kosten-Nutzen-Verhältnisses nicht umsetzbar», so die Regierung. (bar)