Zusammenarbeit zwischen Urner und Schwyzer Tourismusorganisationen wird sichtbar

Die IG «Wiege der Schweiz» startete in die «Macher-Phase». Mit einer neuen Infobroschüre und gereinigten Grenzsteinen liegen bereits erste Ergebnisse vor.

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(RIN) Rütlischwur, Tyrannenmord, Freiheitsschlacht, Schweizerpsalm – Schauplätze der Geschichte und der Geschichten rund um die Entstehung der Eidgenossenschaft liegen in den Kantonen Uri und Schwyz. Die IG «Wiege der Schweiz» will den schweizerischen Gründungsgeist und die darin verwurzelten, gesellschaftlich und kulturell relevanten Werte in den nächsten drei Jahren mit diversen Massnahmen noch besser erleb- und fassbar machen, wie die IG in einer Mitteilung schreibt. Vor rund einem Monat sei man in die «Macher-Phase» gestartet und kann bereits erste Resultate präsentieren.

Der Gast hält sich bekanntlich nicht an Kantonsgrenzen und definiert seine Erlebnisräume individuell. Diese Erkenntnis wurde aufgenommen und in Form einer neuen Informationsbroschüre umgesetzt. Im Prospekt «1291 – Von Helden und Geschichten» finden Gäste Attraktionspunkte, Sehenswürdigkeiten und Angebote rund um die Gründungsgeschichte und den Mythos Wilhelm Tell, verteilt über die Kantone Uri und Schwyz. Angebote aus dem dritten Gründerkanton «Unterwalden» fehlen aktuell noch, sollen aber im Laufe der weiteren Projektarbeit auf einer digitalen Plattform ergänzt werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die neue Broschüre ist erhältlich an den Tourist-Informationsstellen in Altdorf, Erstfeld und Brunnen, sowie dem Forum Schweizer Geschichte in Schwyz.

Grenzstein erstrahlt in neuer Pracht

So sah der Grenzsteine vor der Reinigung aus...

So sah der Grenzsteine vor der Reinigung aus...

Bild: PD
.... und so nach der Reinigung.

.... und so nach der Reinigung.

Bild: PD

Am Fribourgerplatz, dem beliebten Badeplatz in Seedorf, treffen die beiden Kantone Freiburg und Solothurn am Weg der Schweiz aufeinander. Der Grenzstein, der diese «Kantonsgrenze» symbolisch markiert, erstrahlt seit kurzem in neuer Pracht. Er wurde von seiner natürlichen Verfärbung, Moos und Schmutz befreit. Es ist der erste von mehreren Grenzsteinen, die im Rahmen der Aufwertung des Wegs der Schweiz zu putzen sind. Da nicht alle Steine an befahrbaren Strassen liegen und der Zugang mit Putzmaschinen teilweise schwierig bis unmöglich ist, müssen die Arbeiten gut geplant sein. Die Reinigungsarbeiten verteilen sich darum über einen längeren Zeitraum.

Die Tourismusorganisationen Uri Tourismus AG, Schwyz Tourismus AG und Erlebnisregion Mythen haben sich im Jahr 2019 zur IG «Wiege der Schweiz» zusammengeschlossen. Sie arbeiten mit den touristischen Leistungsträgern, Wirtschaftspartnern sowie den Volkswirtschaftsdirektionen der Standortkantone Uri und Schwyz zusammen. Schirmherr des Projekts «Wiege der Schweiz» ist Bundesrat Ueli Maurer.