Zwei Ärzte referieren zum Thema Prostatakrebs

Interessierte erhalten an einem Vortrag kompetent Auskunft über Behandlungsmöglichkeiten.

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Im Frühstadium verursacht ein Prostatakrebs keine Beschwerden. Wer schwachen Harnstrahl hat oder häufiger nachts auf die Toilette muss, hat meist eine gutartige Vergrösserung der Prostata. Prostatakrebs kann allerdings die gleichen Beschwerden verursachen. Meistens wird eine bösartige Erkrankung im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung mit einem Bluttest und dem Abtasten der Prostata entdeckt.

Dr. med. Patrick Stucki. (Bild:pd)

Dr. med. Patrick Stucki. (Bild:pd)

Die Prävention ist schwierig, denn der Hauptrisikofaktor an einem Prostatakarzinom zu erkranken, ist das Alter. Die Früherkennung mittels einem Bluttest hat auch Schattenseiten, weil damit ebenfalls gutartige Prostataerkrankungen und Krebs entdeckt werden können, die bei einzelnen Patienten nicht zu Problemen führen werden. Dies wiederum verursacht unnötige Behandlungen und Angst.

Die Heilungschancen aber verbessern sich. In den letzten Jahren wurden bei der chirurgischen Entfernung der Prostata, der Radiotherapie, bei Hormontherapien oder Chemotherapien grosse Fortschritte erzielt. Weitere werden folgen. In gewissen Fällen ist auch ein kontrolliertes Zuwarten möglich.

Krebsliga unterstützt den Vortrag

Dr. med. Markus Auf der Maur. (Bild: pd)

Dr. med. Markus Auf der Maur. (Bild: pd) 

Dr. med. Patrick Stucki ist Leitender Arzt Urologie am Luzerner Kantonsspital und Konsiliararzt am Kantonsspital Uri. Dr. med. Markus Auf der Maur ist Leitender Arzt Onkologie am Kantonsspital Uri.

Der öffentliche Vortrag vom 15. November um 19.30 Uhr in der Aula Hagen in Altdorf wird zusammen mit der Krebsliga Zentralschweiz durchgeführt. Der Eintritt ist frei. (pd/MZ)