Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Zwei Autolenker rasen mit rund 120 Sachen durch Altdorf

Da hatten es zwei Autofahrer besonders eilig. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Flüelerstrasse in Altdorf wurden sie in der Tempo-50-Zone mit 124 respektive 119 km/h gemessen.
Sehr oft sind Raser nachts unterwegs. Gestellte Szene am Freitag, 12. November 2010 in Ebikon. (Bild Philipp Schmidli)

Sehr oft sind Raser nachts unterwegs. Gestellte Szene am Freitag, 12. November 2010 in Ebikon. (Bild Philipp Schmidli)

Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle im mit 50 km/h signalisierten Innerortsbereich auf der Flüelerstrasse in Altdorf hat die Kantonspolizei Uri am Samstagabend, 7. Juli, kurz vor Mitternacht, zwei Autolenker mit massiv überhöhter Geschwindigkeit gemessen. Die beiden PW mit Urner Kontrollschildern waren hintereinander Richtung Flüelen unterwegs und wurden mit 128 respektive 123 km/h gemessen. Dies ergab also – nach Abzug der gesetzlichen Toleranz – eine Geschwindigkeit von 124 beziehungsweise 119 km/h. Die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde somit um 74 respektive 69 km/h überschritten.

Die Radarkontrolle fand nach Auskunft von Gusti Planzer, Mediensprecher der Kantonspolizei Uri, ohne Anhaltestelle statt. Das heisst: Die fehlbaren Lenker konnten nicht umgehend vor Ort angehalten und überprüft werden. «Sie sind daher im Rahmen der vielfältigen Ermittlungs- und Untersuchungsarbeiten ausfindig zu machen», so Planzer. Will heissen: Sie müssen anhand der Auswertung der Radarfotos sowie der polizeilichen Abklärungen, aber auch aufgrund der Befragungen möglicher Involvierter ausfindig gemacht werden. In der Medienmitteilung ist deshalb von «mutmasslichen» Lenkern die Rede. Allerdings ist zwei Beschuldigten der Führerausweis vorläufig abgenommen worden.

Hat es sich um ein Rennen gehandelt?

Die Staatsanwaltschaft Uri hat die beiden Fahrzeuge beschlagnahmt und eine Strafuntersuchung eröffnet. Dass die beiden Fahrzeuglenker ein Rennen veranstaltet haben könnten, wollte Planzer weder bestätigen noch dementieren. Er verwies auf das laufende Verfahren. Den fehlbaren Lenkern droht eine Anklage wegen eines Verstosses gegen den «Raserartikel» und somit eine Freiheitsstrafe von einem bis zu vier Jahren. Als Raser gilt unter anderem, wer die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Innerortsbereich (50 km/h) um mindestens 50 km/h überschreitet. (bar)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.