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Zwei Piloten nach Helikopter-Absturz geborgen

Die beiden Piloten der Schweizer Luftwaffe, die mit ihrem Helikopter im Maderanertal abgestürzt waren, konnten geborgen werden. Schwerverletzt wurden sie ins Spital transportiert.
Blick ins Cockpit eines «Cougar». (Bild: PD/Schweizer Luftwaffe)

Blick ins Cockpit eines «Cougar». (Bild: PD/Schweizer Luftwaffe)

Nach dem Absturz eines Helikopters der Schweizer Luftwaffe im Maderanertal im Kanton Uri sind am späten Abend die zwei schwer verletzten Piloten in einer schwierigen Bergungsaktion geborgen und ins Spital transportiert worden. Die zwei Piloten seien vor Mitternacht ins Spital gebracht worden, sagte Luftwaffen-Sprecher Laurent Savary auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA. Er konnte keine Angaben machen in welches Spital sie gebracht wurden.

Blick ins Cockpit eines «Cougar». (Bild: PD/Schweizer Luftwaffe)

Blick ins Cockpit eines «Cougar». (Bild: PD/Schweizer Luftwaffe)

Der Helikopter vom Typ Cougar der Schweizer Luftwaffe war am Mittwochnachmittag im Maderanertal abgestürzt. Der leicht verletzte Loadmaster konnte schon bald durch einen Militärhelikopter ins Spital gebracht werden.

Erschwerte Bergungsarbeiten

Die zwei schwer verletzten Piloten waren aber Stunden lang im Wrack eingeklemmt, auf der tief verschneiten Absturzstelle in 2300 Metern Höhe. Schlechtes Wetter erschwerte die Bergungsarbeiten. Erst um 18 Uhr konnte man erstmals beim Wrack landen und den leicht Verletzten bergen und ins Spital fliegen. Später konnte auch eine Ärztin der Rega am Unfallort abgesetzt werden. Sie betreute die schwer verletzten, eingeklemmten Piloten, die bei Bewusstsein waren, bis zu ihrer Bergung. Kurz nach Mitternacht erklärte dann Luftwaffen-Sprecher Savary, dass die zwei Piloten geborgen werden konnten. Nähere Angaben, etwa über die Art der Verletzungen, konnte er nicht machen.

Umschulungskurs für Cougar-Helikopter

Der Unfall ereignete sich in der dritten Woche eines Umschulungskurses für Cougar-Helikopter in Alpnach. Bei den Schwerverletzten handelt es sich um den Kommandanten und seinen Schüler, beides erfahrene Heli-Piloten.

Die Maschine war um 13. Uhr 50 in Alpnach gestartet. Um 15 Uhr 45 empfing die Rega ein Notsignal des Helis. Über zwei Stunden später konnte erstmals beim Wrack gelandet werden.

sda

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