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Zwei Top-10-Ergebnisse für Urner Mountainbiker

Fabio Püntener und Reto Indergand fuhren an der Mountainbike-EM in Brünn auf Spitzenränge.
Josef Mulle
Auch die künstlichen Hindernisse meistert Fabio Püntener mit Bravour. (Bild: PD)

Auch die künstlichen Hindernisse meistert Fabio Püntener mit Bravour. (Bild: PD)

Die Mountainbike-EM im tschechischen Brünn war mehrheitlich in Schweizer Hand. An den insgesamt sieben Wettbewerben holten sich die Athleten des Schweizer Teams vier Gold-und drei Silbermedaillen. Im Elitefeld der Herren glänzte der Urner Reto Indergand mit dem ausgezeichneten 5. Platz.

Mit der Goldmedaille im Team-Relay gelang dem Schweizer Team der Auftakt zur Bike-EM 2019 im tschechischen Brünn nach Mass. In der U23 Kategorie Frauen konnte die Goldmedaille von Sina Frei bejubelt werden. Im U23 Herren Feld war es der Rumäne Vlad Dascalu der dem Schweizer Filippo Colombo vor der Sonne stand. In diesem Rennen mischte auch der Urner Fabio Püntener auf den vordersten Rängen mit. Er krönte seine hervorragende Leistung mit dem 10. Schlussrang. Die Urner Nachwuchshoffnung bestach durch Konstanz und kluge Renneinteilung, die es ihm ermöglichte, das drittbeste Schweizerresultat herauszufahren. «Mit meiner Vorstellung hier in Brünn bin ich mehr als zufrieden, lag doch die persönliche Zielvorgabe zwischen dem 15. und 20. Rang», so der frischgebackene Polymechaniker aus Silenen.

Linda Indergand mit schwerem Sturz

Im Rennen der Frauen schuf die Schweizer Ausnahmekönnerin Jolanda Neff von Beginn weg klare Verhältnisse, als sie der Konkurrenz von Beginn an enteilte, und sich mit fast drei Minuten Vorsprung zur Europameisterin krönen liess.

Die Urner Weltcupfahrerin Linda Indergand befand sich bis zur zweitletzten Runde zusammen mit der Italienerin Eva Lechner ebenfalls auf dem Weg zu einer Spitzenklassierung. Nach einem Sprung landete Indergand aber unglücklich auf einem losen Stein, kam dabei zu Fall, und musste das Rennen mit starken Rückenprellungen und verschiedenen Schnittwunden an Armen und Beinen aufgeben. Nähere Untersuchungen in der Schweiz werden Aufschluss geben, ob Linda Indergand am Weltcup im Val di Sole bereits wieder an den Start gehen kann.

In Abwesenheit der Schweizer Trümpfe Nino Schurter und Mathias Flückiger, holte sich das niederländische Multitalent Mathieu van der Poel den Titel des Europameisters im Jahr 2019. Für die Schweizer war es der Altmeister Florian Vogel, der sich mit einer hervorragenden Leistung den Silberplatz erkämpfte.

Vogel, der bereits 2008 und 2017 Europameister geworden war, verlor nur gerade 43 Sekunden auf van der Poel, der in dieser Saison schon zwei Podestplätze im Weltcup vorzuweisen hat.

Reto Indergand ist nach Erkältung wieder in Form

Der Urner BMC Fahrer Reto Indergand zeigte sich nach seiner auskurierten Erkältung in Brünn wieder in Topform, und arbeitete sich mit der Startnummer 25 aus der dritten Startreihe kontinuierlich an die Spitze. Während die übrigen Schweizer, unter ihnen auch der Europameister des vergangenen Jahrs, Lars Forster, immer mehr Ränge verloren, sorgten Reto Indergand als 5. und Thomas Litscher als 8. für weitere Schweizer Topergebnisse.

«Ich freue mich natürlich, dass ich den 5. Platz vom letzten Jahr wieder realisieren konnte, und dabei feststellte, dass die gute Form, die ich vor meiner Erkältung hatte, wieder zurückgekehrt ist», bilanzierte ein sichtlich glücklicher Reto Indergand sein Abschneiden in Brünn.

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