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Zwei Urner Raiffeisenbanken planen den Zusammenschluss

Die beiden Raiffeisenbanken Urner Unterland und Urner Oberland informierten an zwei Orientierungsversammlungen über den aktuellen Stand und die Modalitäten des geplanten Zusammenschlusses im nächsten Jahr. Alle vier Geschäftsstellen in Altdorf, Andermatt, Erstfeld und Schattdorf bleiben erhalten.
Der designierte Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Urnerland (hinten von links): Markus Christen, Urs Aschwanden, Peter Perren. Vorne von links: Elda Saurer, Angela Dillier. (Bild: pd)

Der designierte Verwaltungsrat der Raiffeisenbank Urnerland (hinten von links): Markus Christen, Urs Aschwanden, Peter Perren. Vorne von links: Elda Saurer, Angela Dillier. (Bild: pd)

Die beiden Raiffeisenbanken wiesen in den vergangenen Jahren – wie die gesamte Raiffeisen Gruppe – sowohl bei der Bilanzsumme als auch bei den Mitgliederzahlen beachtliche Wachstumsraten auf. «Ein Zusammenschluss sichert den weiteren Erfolg und führt zu Synergien im administrativen Bereich, sodass in der Kundenberatung ein Mehrwert geschaffen werden kann», heisst es in einer Mitteilung. Für einen Zusammenschluss der beiden Nachbarbanken spreche zudem die Tatsache, dass sich die Geschäftskreise der beiden Raiffeisenbanken optimal ergänzen würden.

Aus diesen Gründen haben sich die Verwaltungsräte der beiden Banken – in Absprache mit Raiffeisen Schweiz – für den gemeinsamen Weg entschieden. Die neue Raiffeisenbank wird eine Bilanzsumme von rund 975 Millionen Franken aufweisen und knapp 12‘000 Mitglieder zählen. Am 6. und 8. November wurden die Genossenschafter an Informationsabenden detailliert über das Vorhaben orientiert.

Zusammenschluss hat keinen Personalabbau zur Folge

Im Rahmen des Zusammenschlusses erfolgt kein Personalabbau. Juristischer Hauptsitz der neuen Bank wird Altdorf sein. Gleichzeitig wird festgehalten, dass in den Bankstellen in Altdorf, Andermatt, Erstfeld und Schattdorf weiterhin alle Dienstleistungen angeboten werden. Die neue Bank soll Raiffeisenbank Urnerland heissen. Damit wird ein klares Bekenntnis zur Region abgegeben.

Wie an beiden Versammlungen berichtet wurde, soll sich der zukünftige Verwaltungsrat aus Mitgliedern der beiden heutigen Raiffeisenbanken formieren. Als Präsident ist Markus Christen, heutiger Präsident der Raiffeisenbank Urner Oberland vorgesehen. Peter Perren, bisheriger Präsident der Raiffeisenbank Urner Unterland, soll als Vizepräsident amten. Die weiteren nominierten Verwaltungsratsmitglieder sind Urs Aschwanden, Erstfeld, Manuela Cathry, Schattdorf, Angela Dillier-Gamma, Schattdorf, Toni Epp, Silenen und Elda Saurer, Schattdorf. Auch die neue Bankleitung mit Beat Bütikofer als Vorsitzenden und den Mitgliedern Urs Arnold, Marco Gnos und Rolf Infanger wird aus beiden heutigen Bankleitungen zusammengesetzt.

Den definitiven Beschluss zu einem Zusammenschluss fassen die Mitglieder am 9. März 2019 (Urner Oberland) und 15. März 2019 (Urner Unterland) an den jeweiligen Generalversammlungen. (pd/MZ)

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