Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Kommentar

Nachfolge von Beat Arnold: Zweite Garde genügt nicht

Redaktionsleiter Bruno Arnold zur Ausgangslage für das Rennen um die Nachfolge von SVP-Nationalrat Beat Arnold.
Bruno Arnold

Josef Dittli (FDP) will Ständerat bleiben, Heidi Z’graggen (CVP) möchte ihren Parteikollegen Isidor Baumann beerben. Die Urner Vertretung für die Legislatur 2019–2023 in der Kleinen Kammer in Bern scheint bereits vor den Nominationsversammlungen der beiden grössten Urner Parteien klar zu sein.

Spannender präsentiert sich die Ausgangslage für das Rennen um die Nachfolge von Nationalrat Beat Arnold (SVP). Alle vier Parteien haben mit Blick auf den 20. Oktober ihre Ambitionen für den einzigen Urner Sitz in der Grossen Kammer in Bern angemeldet. Einerseits wohl, weil man sich nur wenige Monate vor den kantonalen Wahlen vom März 2020 Werbung in eigener Sache verspricht. Anderseits aber auch, weil die Chancen, den SVP-Sitz zu erben, relativ gross sind.

Dass vieles für die zurzeit nicht im Nationalrat vertretenen CVP, FDP und SP Uri spricht, ergibt sich daraus, dass der wohl profilierteste und aussichtsreichste Urner SVP-Politiker, der Seedorfer Christian Arnold, nicht antritt. Gerade dies dürfte die Chancen der übrigen Urner Parteien auf den Sitz im Nationalrat zusätzlich erhöhen. Denn wer mit der zweiten Garde antritt, der signalisiert klar, was ihm wichtiger ist. Im Fall der SVP ist dies offensichtlich Altdorf und nicht Bern.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.