ZWEITE GOTTHARD-RÖHRE: FDP möchte zweite Röhre für den Gotthard

Die FDP-Fraktion bringt eine zweite Röhre ohne Kapazitätser­höhung aufs Tapet. Jetzt soll die Regierung aktiv werden, um wirtschaftlichen Schaden zu verhindern.

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Der Gotthardtunnel muss in einigen Jahren saniert werden. Der Ruf nach einer zweiten Rähre wird wieder lauter. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Der Gotthardtunnel muss in einigen Jahren saniert werden. Der Ruf nach einer zweiten Rähre wird wieder lauter. (Archivbild Remo Inderbitzin/Neue LZ)

Der Ruf nach einer zweiten Röhre am Gotthard wird wieder lauter, seit bekannt ist, dass der Tunnel früher als geplant saniert werden muss. Nun hat die FDP ein Postulat für eine zweite Röhre ohne Kapazitätserweiterung eingereicht – eine Lösung, die auch vom Bundesamt für Strassen in Betracht gezogen wird.

Baumanns Idee: Der neue Tunnel kann im Gegenverkehr betrieben werden, während der alte saniert wird. Ist die Sanierung abgeschlossen, wird der Verkehr einspurig und richtungsgetrennt in beiden Tunnels geführt.

Der Vorstoss soll die Regierung dazu bringen, «sich aktiv für die Interessen Uris einzusetzen, um schwer wiegende volkswirtschaftliche Folgen zu verhindern». Damit geht die FDP-Fraktion auf Konfrontationskurs mit der Regierung, die kürzlich verlauten liess, dass für sie eine zweite Röhre kein Thema sei.

Sven Aregger 

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.