ZWEITE GOTTHARDRÖHRE: Die Alpen-Initiative schwärzt Politiker an

Die Geister für den Bau einer zweiten Röhre am Gotthard sind geweckt. Jetzt fahren die Gegner gröberes Geschütz auf.

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Im Kreuzfeuer der Kritik: Franz Steinegger. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Im Kreuzfeuer der Kritik: Franz Steinegger. (Bild Corinne Glanzmann/Neue LZ)

Unter dem Titel «Bauwirtschaft sucht Aufträge» publiziert die Alpen-Initiative die «wirklichen Hintergründe» für das Einstehen von Politikern für die zweite Strassenröhre durch den Gotthard. Namentlich angeschossen werden die Tessiner Ständeräte Dick Marty (FDP) und Filippo Lombardi (CVP), sowie die Nationalräte Fabio Abate (FDP, Tessin) und Jean-François Rime (SVP, Freiburg). Die vier haben vergangenes Jahr, als bekannt wurde, dass der Gotthard-Strassentunnel zur Totalsanierung für mindestens zwei Jahre gesperrt werden muss, Vorstösse für den Bau einer zweiten Röhre eingereicht.

Der Geschäftsführer der Alpen-Initiative sieht die Motive bei den Verwaltungsratsmandaten der Politiker begründet – auch beim ehemaligen FDP-Präsidenten und Urner alt Nationalrat Franz Steinegger. Dieser wird als Verwaltungsratspräsident des Baukonzerns CSC Impresa Costruzioni SA aufgeführt, einem der namhaftesten Tunnelbauer der Schweiz.

Ueli Bachmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag im Inlandteil der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.