URI/ZUG/NIDWALDEN: Stromkunden werden zur Kasse gebeten

In Uri, Zug und Nidwalden verzichten die Energieanbieter auf eine Erhöhnung der Strompreise. Allerdings werden die höheren Tarife der Übertragungsnetz­betreiberin Swissgrid auf die Kunden abgewälzt.

Drucken
Teilen
(Symboldbild Neue LZ)

(Symboldbild Neue LZ)

Die Elektrizitätswerke in Uri, Zug und Nidwalden verzichten auf eine Anhebung ihrer Strompreise für das jahr 2011. Im Detail sind sind das Elektrizitätswerke Altorf , die Gemeindewerke Erstfeld, das Elektrizitätswerk der Gemeinde Göschenen, das Elektrizitätswerk Ursern, die Wasserwerke Zug sowie das Kantonale Elektrizitätswerk Nidwalden.

Höhere Kosten von rund 1,4 Prozent
Wie die Energieanbieter am Dienstag mitteilten, hat die Übertragungsnetzbetreiberin Swissgrid (Nationale Netzgesellschaft der Schweiz) die Systemdienstleistungen für 2011 von 0,4 Rp./kWh auf 0.77 Rp./kWh erhöht. Diese Mehrkosten werden den Kunden der jeweiligen Energieanbieter weitergegeben. Für den Endkunden bedeutet dies eine Erhöhung seiner Stromkosten inkl. die erhöhten Abgaben im Umfang von durchschnittlich 1,4 Prozent.

In Zug wird Erdgas teurer
Des weiteren werden die Wasserwerke Zug aufgrund der gestiegenen Beschaffungskosten Erdgaspreis ab dem 1. Oktober 2010 um durchschnittlich 11 Prozent erhöhen.

pd/zim