URMIBERG: Riesenbrocken donnert in die Tiefe

Die Region Schwyz hat die angespannte Lage nach dem Dauerregen der letzten Tage mit einem blauen Auge überstanden. Vor allem am Urmiberg hatten die Anwohner bei einem Hangrutsch grosses Glück.
Ein tonnenschwerer Brocken donnerte in die Tiefe. (Bild: Christoph Clavadetscher, Bote der Urschweiz)

Ein tonnenschwerer Brocken donnerte in die Tiefe. (Bild: Christoph Clavadetscher, Bote der Urschweiz)

Christoph Clavadetscher

Das hätte schlimm enden können: In der Nacht auf Dienstag kam im Gebiet Halten am Urmiberg in Brunnen ein Hang ins Rutschen. Dadurch wurde ein etwa sechs Tonnen schwerer Stein gelöst. Der Felsbrocken traf auf der Urmibergstrasse auf, wurde dadurch abgebremst und kam unmittelbar vor dem Abgrund zum Stehen.


Die bewohnten Häuser etwas weiter unten wie auch das gleich nebenan parkierte Auto wurden somit verschont. Die Anwohner sprachen gestern Morgen von dem grossem Glück, das sie hatten.

Der viele Regen der letzten Tage sorgte für eine erhöhte Gefahrenstufe. Doch am Ende kam die Region Schwyz mit einem blauen Auge davon. «Die angespannte Situation nach dem Dauerregen der letzten Tage ist glimpflich abgelaufen», sagt Theo Weber, Vorsteher des Amts für Wald und Naturgefahren. Es kam zwar vereinzelt zu Felsabbrüchen sowie überschwemmten Strassen und Kellern.

Bericht am Mittwoch im «Boten»

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