Urmibergachse: Sorgen um den Verkehr

Die Areale der Entwicklungsache Urmiberg im Kanton Schwyz sollen etappiert erschlossen werden. Knackpunkt ist das Verkehrskonzept.

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Blick vom Urmiberg Richtung Brunnen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Blick vom Urmiberg Richtung Brunnen. (Bild: Erhard Gick / Neue SZ)

Rund 40 Stellungnahmen mit über 190 Anträgen gingen beim Kanton Schwyz zum kantonalen Nutzungsplanung ein, die das Volkswirtschaftsdepartement nun ausgewertet hat.

Zentral und unbestritten sei, dass sich die künftige bauliche Tätigkeit auf die beiden Schlüsselareale in Seewen-Schwyz (ehemaliges Zeughaus) und Brunnen-Nord zu beschränken habe, heisst es in einer Medienmitteilung vom Donnerstag. Ab dem Kreisel Gätzli ist neu eine 11 m breite Groberschliessungsstrasse mit Überquerung der SBB-Gleise im Gebiet Stegstuden geplant.

Eine Mehrheit sprach sich zudem für die Umnutzung des Zeughausareals zu einem Dienstleistungs- und Gewerbegebiet aus – unter Erhaltung schützenswerter Gebäude.

Aufgrund der eingegangenen Stellungnahmen wird das Volkswirtschaftsdepartement Lage und Dimension des Kreisels beim Bahnhofplatz Seewen überprüfen und zusammen mit der Gemeinde Schwyz nach einer «siedlungsverträglichen Lösung» suchen.

Die Meinungen zum preisgünstigen Wohnungsbau gingen laut Mitteilung auseinander. Die Gemeinde Ingenbohl sowie die Investoren in Brunnen-Nord verlangten eine praxisnähere Bestimmung. Der Anteil preisgünstiger Wohnungen für alle drei Zonen in Brunnen-Nord wurde auf 15 Prozent festgelegt.

Die überarbeitete Fassung wird nun den Gemeinden Schwyz und Ingenbohl wie auch dem Bezirk Schwyz zur Verabschiedung für die öffentliche Auflage unterbreitet. Im August folgt die 30-tägige öffentliche Planauflage. Während der Auflagefrist kann schriftlich Einsprache erhoben werden.

sda/rem