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URNERSEE: Pontonier-Instruktoren droht keine Anzeige

Vor Brunnen sind während eines Gewitters die Teilnehmer eines Pontonierkurses in Seenot geraten. 15 Leute mussten gerettet werden. Rechtlich wird das kein Nachspiel haben. Für die Polizei ist der Fall erledigt.
Im Föhnhafen holte man die Boote an Land. (Bild: Geri Holdener)

Im Föhnhafen holte man die Boote an Land. (Bild: Geri Holdener)

Am Freitag waren gegen 16.00 Uhr auf dem Urnersee in der Nähe des Wolfsprungs drei Boote in Seenot geraten. Zu dieser Zeit wütete auf dem See ein heftiges Gewitter. Ein Übersetzboot sank und zwei Weidlinge gerieten ebenfalls in Seenot.

Der Seerettungsdienst Brunnen, die Seepolizeien von Schwyz und Uri sowie ein privates Boot standen im Einsatz, um die 15 mit Schwimmwesten ausgerüsteten Bootsinsassen zu retten und die Boote zu bergen. Ein Mädchen wurde aufgrund eines medizinischen Problems vom Rettungsdienst hospitalisiert. Sie konnte das Spital bereits wieder verlassen. Die drei betroffenen Boote konnten geborgen und in Brunnen beim Föhnhafen an Land gebracht werden.

Die neun Jugendlichen im Alter von 14 und 15 Jahren waren zusammen mit ihren sechs Begleitpersonen im Rahmen eines vordienstlichen Pontonierkurses auf dem Urnersee unterwegs.

Die Rettungsaktion gibt zu reden. Leser Paul Brandenberg aus Zug meinte in einem zynischen Kommentar: «Wie gut, dass die Leitung die Wetterlage im Griff hatte.» Tatsächlich: Schon Stunden vor der Gewitterfront war absehbar, dass es auf dem See haarig werden könnte. Auf der Seerosen-Bühne im Brunner Lido registrierte man am Freitagnachmittag Windspitzen von 105 km/h. Wegen Sturmwarnung wurde das Programm abgebrochen.

Pontonier-Kurse finden seit Jahren auf dem Vierwaldstättersee statt, geleitet von ortskundigen, erfahrenen Instruktoren, wie die Verantwortlichen festhalten. Bisher hat es keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben. Die Kantonspolizei Schwyz hat am Freitag vor Ort Abklärungen getroffen. Demnach wird der Zwischenfall für das Leiter-Team keine rechtlichen Folgen haben. Für die Kapo sei der Fall abgeschlossen, hiess es am Samstag auf Anfrage von Medien.

pok/g

Feuerwehr und Polizei im Föhnhafen. (Bild: Geri Holdener)

Feuerwehr und Polizei im Föhnhafen. (Bild: Geri Holdener)

Auch die Urner Seepolizei half aus. (Bild: Geri Holdener)

Auch die Urner Seepolizei half aus. (Bild: Geri Holdener)

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