URSCHWEIZ: Ärger wegen angeblicher Bischofsweihe

Die katholischen Kantonalkirchen der Urschweiz fühlen sich vom päpstlichen Vertreter übergangen. Dieser kann nicht verstehen, warum.

Drucken
Teilen
Hat den Brief versandt: Werner Inderbitzin, Präsident des Vorstandes der röm.-kath. Kantonalkirche Schwyz. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Hat den Brief versandt: Werner Inderbitzin, Präsident des Vorstandes der röm.-kath. Kantonalkirche Schwyz. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Absender des Briefes sind die römisch-katholischen Kantonalkirchen von Uri, Schwyz, Nidwalden und Obwalden, die zum Bistum Chur gehören. Adressat ist die Apostolische Nuntiatur in Bern, die Vertretung des Papstes in der Schweiz. Im Schreiben stellen die Urschweizer Kantonalkirchen dem Nuntius Francesco Canalini die Frage, ob die katholischen Stammlande der Urschweiz «Diözesanen zweiter Klasse sind, nachdem bis jetzt eine Konsultation nur in Zürich stattgefunden hat».

Der Hintergrund des Schreibens: Im Bistum Chur sollen gemäss den Urschweizer Kantonalkirchen offenbar Weihbischöfe ernannt werden. Mit Vorstandsmitgliedern der Zürcher Kantonalkirche habe der Nuntius darüber gesprochen, heisst es im Brief. Dadurch wiederum fühlen sich die Urschweizer Katholiken übergangen. Ganz anders tönt es aus Bern: Die Ernennung von Weihbischöfen im Bistum Chur sei derzeit kein aktuelles Thema, erklärte die Nuntiatur auf Anfrage.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.