VANDALISMUS: Keine Änderung im Kampf gegen Vandalen

Ein Postulat zu Massnahmen gegen Vandalismus sowie eine Interpellation zur Regelung der Fachlehrer an der Volksschulstufe hatte der Regierungsrat zu beantworten.

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Erhard Jordi, Rektor der Kantonsschule Kollegium Schwyz (KKS) zeigt ein möglicher Kamera-Standort.(Bild Daniel Schriber/Neue SZ)

Erhard Jordi, Rektor der Kantonsschule Kollegium Schwyz (KKS) zeigt ein möglicher Kamera-Standort.(Bild Daniel Schriber/Neue SZ)

Im Herbst 2007 verfasste Kantonsrat Beat Keller ein Postulat, wor er Massnahmen gegen Vandalismus auf Schulhausplätzen und anderen öffentlichen Plätzen forderte. Er wollte einen Gesetzesänderung, die es den gemeindlichen Behörden erlaube härter gegen fehlbare vorwiegend schulpflichtige Jugendliche vorzugehen.

Der Regierungsrat beantragte das Postulat für nicht erheblich zu erklären. In seinem Schreiben hält der Regierungsrat fest, dass es ihm grundsätzlich viel daran liege gegen Vandalismus vorzugehen, es sich bei den Übeltater oft um Einzeltäter handle. Daher soll die heute zur Verfügung stehenden Massnahmen konsequent, wie zum Beispiel Videoüberwachung konsequent angewendet werden.

Bald nur noch Fachlehrpersonen an der Volkschule?
Diese Frage stellte Kantonsrat Adrian Dummermuth in seiner Interpellation, die er im November 2007 einreichte. Sorgen machen ihm dabei, dass der Allroundllehrer auf der Primalschulstufe verloren geht und zu viele Fachlehrer eingesetzt werden. Des weiteren sei es im Moment möglich für Studierende der PHZ Fächerkombinationen zu wählen, die später in der Schulrealität nicht gefragt seien.

Der Regierungsrat setzte sich mit den Fragen auseinander und verprach gewisse Massnahmen einzuleiten. So solle in Zukunft die Fächerauswahl für die Sekundarstufe I nicht mehr ganz so offen sein. Zudem sprach er sich dafür aus, dass es Aufgabe der Schulleitungen sei für organisatorische Massnahmen zu sorgen, damit ein sinnvolles Unterrichten möglich sei.

ig