Verdächtiges Paket war eine Attrappe

Das Paket, welches am Samstag in Lachen für Aufregung sorgte, war eine Attrappe. Es enthielt keinen Sprengstoff. Ein Schüler hat sich offenbar einen Jux erlaubt.

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Am Samstagmorgen ist an der Zürcherstrasse in Lachen ein verdächtiges, faustgrosses Kleinpaket gefunden worden. Die Kantonspolizei Schwyz sperrte laut Mitteilung die nähere Umgebung des Fundortes ab.

Die Ermittlungen der Polizei haben nun ergeben, dass das Paket am Freitagabend nach einer Schulschluss-Feier deponiert worden war. Ein Oberstufenschüler wollte Mehl, das im Paket zusammengeklebt war, mit der Zündung eines Knallkörpers in die Luft schiessen. Der Schüler wollte damit laut Mitteilung der Schwyzer Kantonspolizei «eine entsprechende optische Wirkung erzielen.»

«Zum Sprengen»

Dieses Vorhaben scheiterte, sodass das unversehrte Paket am Samstagmorgen von Passanten aufgefunden wurde. Das Kleinpaket war mit der Aufschrift «zum Sprengen» beschriftet, weshalb der Wissenschaftliche Forschungsdienst des Forensischen Institutes Zürich aufgeboten wurde.

sab/rem