Verkaufte die Stiftung widerrechtlich Land?

Die Stiftung Lauerzersee besitzt ein Grundstück für Realersatz für das Gebiet Sägel. Sie soll das Land nun nicht dem Zweck entsprechend verkauft haben.

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Eine der Wiesen, die die Stiftung Lauerzersee gekauft hat. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Eine der Wiesen, die die Stiftung Lauerzersee gekauft hat. (Bild: Erhard Gick/Neue SZ)

Um das national bedeutende Schutzgebiet Sägel-Lauerzersee ist ein seit Jahren intern schwelender Streit neu aufgeflammt. Wolfgang von Reding, ehemaliger Finanzchef der Stiftung Lauerzersee, wirft der heutigen und Teilen der ehemaligen Geschäftsleitung vor, Stiftungsland zweckentfremdend verkauft und damit massiv gegen Treu und Glauben verstossen zu haben. «Die Stiftung hat Teile einer Parzelle damals ganz klar hinter meinem Rücken zweckentfremdend verkauft. Ich war gegen einen solchen Verkauf», so Reding.

Nicht so eng sieht das Thaddeus Galliker, ehemaliger Präsident der Stiftung Lauerzersee. «Alles ist und war rechtens», so Galliker. Er ergänzt: «Wir haben unter dem Strich durch den guten Verkauf einen Gewinn erzielt. Diesen können wir für weitere Landzukäufe oder Projekte im Sägel einsetzen.» Die Stiftung hat sich nämlich zum Ziel gesetzt, vereinzelte Parzellen der extensiven Nutzung zuzuführen. Damit soll der Sägel als ein Naturjuwel gefördert werden.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Zentralschweiz am Sonntag.