VERKEHR: Weitere Einsprache gegen die neue Axenstrasse

Mit Projektänderungen am Projekt der neuen Axenstrasse sind Einsprecher nicht zufrieden. Ihre Rügen seien in keiner Weise berücksichtigt worden. Jetzt legen sie eine zusätzliche Einsprache ein.

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Ein Blick auf die Axenstrasse. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Ein Blick auf die Axenstrasse. (Bild: René Meier / Luzernerzeitung.ch)

Vor mehr als einem Jahr erhoben die Alpen-Initiative, der Verkehrsclub der Schweiz VCS sowie die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz Einsprache gegen das Ausführungsprojekt Neue Axenstrasse.

Gerügt hatten die Einsprecher insbesondere die Aufklassierung zu einer Nationalstrasse 2. Klasse durch den Bundesrat, den Konflikt mit dem Alpenschutz, ungenügende flankierende Massnahmen für den Fuss- sowie Veloverkehr und deren ungenügende rechtliche Sicherung, ungenügender Schutz vor Naturgefahren auf der alten Axenstrasse, Konflikt mit nationalen Naturschutzobjekten, Konflikt mit dem neuen Neat-Zubringer der SBB, fehlende Abklärung zum Schutz der Fruchtfolgeflächen, unzulässige Abweichung vom Generellen Projekt sowie umweltbelastender Abtransport des Ausbruchmaterials per LKW.

Gegen die inzwischen vorgelegten Projektänderungen haben Einsprecher wiederum Einsprache erhoben. Gemäss ihrer Medienmitteilung sei auf keine einzige der Rügen in irgendeiner Form eingegangen worden. Auch sei die Umweltverträglichkeit der Projektänderungen nicht nachgewiesen. Der Umweltverträglichkeitsbericht erweise sich als in mehrfacher Hinsicht ungenügend und teilweise widersprüchlich. Schliesslich weisen die Einsprecher darauf hin, dass gegenüber dem Generellen Projekt hohe Mehrkosten einstanden seien und dafür der notwendige Bundesratsbeschluss fehle.

pd/cv