Verkehrsplanung Höfe: Regierung ist am Zug

Die Verkehrsplanung Höfe beschäftigt seit Jahren die betroffenen Gemeinden Wollerau, Freienbach und Feusisberg. Im Rahmen des Höfner Dialogs» wurde nun ein Mastrerplan erarbeitet – nun liegt der Ball bei der Regierung.

Drucken
Teilen

Am 17. Oktober 2011 fand die letzte Veranstaltung des «Höfner Dialogs» zum Thema Verkehrsprobleme statt. Rund 50 Vertreter von Parteien, Vereinen und anderen Organisationen sowie betroffene Bürger trafen sich zur Verabschiedung der gemeinsam erarbeiteten «Masterplanung Höfner Dialog». Wie das Baudepartement Schwyz am Mittwoch mitteilte, wurde die Masterplanung an Baudirektor Othmar Reichmuth zu Handen der Gasamtregierung übergeben.

Die oft gegensätzlichen Bedürfnisse der einzelnen Dörfer des Bezirks wurden thematisiert und ihre Wirkung auf die Gesamtplanung analysiert. Dabei sei klar geworden, dass eine gesamthafte Betrachtung der Verkehrsprobleme in den Höfen unabdingbar sei, heisst es in der Mitteilung weiter. So kamen die Teilnehmer unter anderem zur Einsicht, dass gewisse Trassees frei gehalten werden müssen, um städteplanerische Entwicklungen nicht zu blockieren. Zudem sollen kurzfristig realisierbare Massnahmen so schnell als möglich umgesetzt werden – langfristige, zeitintensive Massnahmen aber gleichzeitig sofort in Planung gehen

Vollanschluss Halten ist prioritär

Der von allen Teilnehmern verlangte Ausbau des Halbanschlusses Halten zum Vollanschluss kam auf Rang 1 in der Prioritätenliste. Dies wurde auch so in die «Masterplanung Höfner Dialog» aufgenommen – allerdings nicht unter «sofort umsetzbare Massnahmen», sondern unter «sofort in Planung zu gebende Massnahmen». Der Grund: Die Planung des Vollanschlusses Halten wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen, unter anderem, weil der Ausbau Land braucht, das erst umgezont werden muss. Dies soll aber nicht andere, früher realisierbare Massnahmen verhindern oder verzögern.

pd/zim