VERWALTUNG: Schwyz prüft Schaffung eines Sicherheitszentrums

Der Kanton Schwyz prüft, ob er den Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg ausbauen soll. Neben dem Verhöramt, der Kantonspolizei, dem Strafvollzug und dem Gefängnis könnten dort noch weitere Polizeieinheiten sowie die Ober- und Jugendanwaltschaft untergebracht werden.

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Der Sicherheitsstützpunkt in Biberbrugg. (Archivbild Neue SZ)

Der Sicherheitsstützpunkt in Biberbrugg. (Archivbild Neue SZ)

Gemäss einer Mitteilung des Baudepartementes könnten mit der Schaffung eines Sicherheitszentrums Arbeitsplätze, die in teuren Mietobjekten untergebracht sind, in das kantonseigene Gebäude verlegt werden. Als weiterer Vorteil eines solchen Zentrums werden operative Vorteile wie die kürzeren Wege hervorgehoben.

Ein weiterer Faktor, der für eine Erweiterung sprechen könnte, ist das kantonale Gefängnis in Biberbrugg. Dieses sei sehr hoch ausgelastet, weshalb eine Erweiterung geprüft werden müsse, heisst es in der Mitteilung.

Das Baudepartement gab deshalb eine Machbarkeitsstudie mit Kostenschätzung in Auftrag. Im Vordergrund stehe die Aufstockung des bestehenden Gebäudes und die Erweiterung des Zellentraktes. Der Regierungsrat werde über das weitere Vorgehen entscheiden, wenn die Studie vorliege.

Der Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg war 2006 in Betrieb genommen worden. Da das Projekt teurer kam als geplant, hatte die Regierung 2002 einen Zusatzkredit beantragt, der aber vom Volk verworfen wurde. Darauf wurde das Vorhaben redimensioniert, war dann aber schon nach wenigen Betriebsjahren zu klein.

(sda)