VERWALTUNGSGERICHT: Wann wird aus einer Weide ein Wald?

Hat ein Landwirt im Schutzgebiet Sägel gerodet oder nur seinen Besitz gepflegt? Die Frage beschäftigt das Verwaltungsgericht.

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(Symbolbild Neue LZ)

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Er soll im Frühjahr 2008 fünf einzelne zum angrenzenden Wald gehörende Bäume gerodet und damit Forstrecht verletzt haben, sagen das kantonale Amt für Wald und Naturgefahren und der Regierungsrat. Mitnichten sagt der Beschuldigte. Er habe nichts anderes getan, als Weideland vor der Vergandung geschützt. Da es sich bei den gefällten fünf Bäumen um Einzelbäume in seinem Weideland im Bohlried gehandelt habe, habe er für das Fällen und das Ausgraben der Wurzelstöcke keine Genehmigung gebraucht – und dafür auch einen Bagger verwenden dürfen.

Das sehen die Behörden etwas anders. Der Fall wurde am Mittwoch vor dem Schwyzer Verwaltungsgericht verhandelt. «Es kann doch nicht zu Wald werden, was jahrzehntelang nachweislich nicht Wald war», sagten die Beschwerdeführer. Der Entscheid des Gerichts steht noch aus.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.