VICTORINOX-CUP: Die Schwyzer Gastgeber werden gute Zweite

Am Victorinox Cup in Seewen kämpften Europas beste Rettungs­schwimmer um Punkte. Wegen des Wetters herrschten erschwerte Bedingungen.

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Die Rettungsschwimmer kämpften verbissen. (Bild Isabelle Weber/Neue SZ)

Die Rettungsschwimmer kämpften verbissen. (Bild Isabelle Weber/Neue SZ)

Die 144 Spitzenathleten hätten mehr Zuschauer verdient: Was in mehreren Disziplinen an Schnelligkeit, Kraft und Technik geboten wurde, sieht man selten. Der Wettkampf galt als erste Teilqualifikation für die Weltmeisterschaft in Warnemünde und Berlin Ende Juli. Der zweite Qualifikationswettkampf findet am nächsten Wochenende in Oerlikon statt.

Am Samstag wurden die Disziplinen Brandungsschwimmen, Rettungsbrett, Rettungskajak, Board Rescue, Oceanman Relay und Beach Flags durchgeführt. Diese entsprechen den erforderlichen Kenntnissen eines Rettungsschwimmers. Gesamtsieger wurde ACSS Colmar, Zweitplatzierter die SLRG Innerschwyz I. In der Disziplin Beach Flags gewann Favoritin Karin Camenzind, die in ihrer Kategorie zu den zehn Weltbesten zählt. In dieser Disziplin ist die Schnelligkeit entscheidend. Das Karin Camenzind früher Leichtathletik trainierte, kommt ihr zugute.

18 Grad Wassertemperatur
Der Victorinox-Cup vom Samstag ist der einzige Surflifesaving-Wettkampf in der Schweiz nach internationalen Richtlinien im Freigewässer. Die Rettungssportler kamen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Belgien und den Niederladen. Einzig die Italiener blieben aus. Waren die Wetterbedingungen am Vormittag noch günstig, sah es später anders aus. Regen und Wind setzten ein, der Wellengang schlug höher. Die Wassertemperatur betrug knappe 18 Grad, was die Bedingungen zusätzlich erschwerte. Da die Organisatoren noch schlechtere Wetterbedingungen befürchteten, liessen sie die erste Pause ausfallen. Dies führte zu einem pausenlosen Einsatz für einige Rettungsschwimmer.

Isabelle Weber

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Schwyzer Zeitung.