VICTORINOX: Messer-Schmiede erhält Bewegungspreis

Vier Unternehmen erhalten von der Suva eine Auszeichnung für ihre vorbildlichen Bewegungs­förderungsprogramme. Auf den ersten Platz hat es Victorinox geschafft.

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Blick in die Victorinox-Produktion. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Blick in die Victorinox-Produktion. (Archivbild Michael Buholzer/Neue LZ)

Um die Idee der Bewegung als Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz weiterzuverbreiten, hatte die in Luzern domzilierte Suva anlässlich des 7. Nationalen Diskussionsforums im Herbst 2008 den Wettbewerb «Bewegung ist möglich» lanciert, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Gesucht wurden attraktive Praxisbeispiele, die zur Nachahmung anregen. Bei den Bewegungsförderungsprogrammen handelt es sich um einen Teil des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

35 Betriebe machten mit
Insgesamt wurden 35 Programme eingereicht. Vier Firmen zeichnete die Jury für ihre vorbildlichen Bewegungsförderungsprogramme aus: Die Victorninox AG aus Ibach, Lindt & Sprüngli Schweiz AG aus Kilchberg, Mettler-Toledo Global Electronics aus Nänikon und die Schwendimann AG aus Münchenbuchsee. Aus der Zentralschweiz beworben hatten sich ausserdem die Renovit AG / Belfor aus Gisikon und die Schmid AG aus Ebikon.

Die Abteilungs- und Gruppenleiter von Victorinox führen je nach Abteilung des Werks in Ibach, wo rund 900 Angestellte beschäftigt sind, zwei- bis dreimal täglich während fünf Minuten eine so genannte «Balance-Time» durch. Die Teilnahme ist freiwillig. Mit «Muskeln statt Motoren» findet zudem jährlich ein Bewegungs-Event für Mitarbeitende und deren Familien statt.

Ausfalltage wurden reduziert
Die Jury begründet die Auszeichnung folgendermassen: «Das Programm besteht bereits seit 2001, basierend auf einer vertieften Analyse. Die Ausgleichsübungen wurden im Laufe der Zeit erweitert und werden heute von einem Grossteil der Beschäftigten durchgeführt. Mit weiteren Massnahmen, auch mit gemeinsamen Aktivitäten in der Freizeit – zusammen mit den Angehörigen der Mitarbeitenden –, konnten die Ausfalltage und die Beschwerden reduziert werden.»

scd