Viel Arbeit für Spital Schwyz und Rega

Über 20 Skiunfälle pro Tag hatte das Spital Schwyz am letzten Wochenende zu behandeln. Ist es nur Selbstüberschätzung, die zu den Unfällen führte?

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Die Rega hatte das vergangene Wochenende im Kanton Schwyz viel zu tun. (Bild Rega)

Die Rega hatte das vergangene Wochenende im Kanton Schwyz viel zu tun. (Bild Rega)

Die schönen Wochenenden locken Tausende zum Skifahren in die Berge. Das bringt aber auch negative Nebenerscheinungen: Skiunfälle. Das Spital Schwyz hatte das letzte Wochenende auf dem Notfall viel zu tun.

Im Notfall des Spitals Schwyz wurden letztes Wochenende sehr viele Skiunfälle registriert. «Es war für uns ein überdurchschnittliches Wochenende. Wir haben viele Bagatellen und mittelschwere Verletzungen behandelt. Als mittelschwere Verletzungen bezeichnen wir Frakturen, die eine Operation notwendig machen», sagt der zuständige Chefarzt des Notfalls, Pierre Lichtenhahn, auf Anfrage. Rund 20 bis 30 Prozent dieser behandelten Fälle würden zudem hospitalisiert. Dabei handle es sich aber nicht nur um Fälle, in denen in jedem Fall operiert werden müsse. «Es sind auch Ereignisse, bei denen man die Patienten schmerzbedingt nicht sofort nach Hause entlassen kann.» Die Attraktivität des Schweizer Franken für ausländische Skitouristen bekommt man derzeit bis ins Spital Schwyz zu spüren. Vereinzelt seien auch Wintertouristen aus dem Ausland eingeliefert worden.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.