Vier Kandidaturen für Schwyzer Ständeratssitz

Spannende Ausgangslage vor dem zweiten Ständerats-Wahlgang im Kanton Schwyz: Die SVP des Kantons Schwyz tritt mit Peter Föhn an und auch Bruno Frick (CVP), Vincenzo Pedrazzini (FDP) und Martha Leuthard wollen es nochmals wissen.

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16 Jahre lang war Peter Föhn im Nationalrat. Und nun bald im Ständerat? (Bild: Laura Vercellone / Neue SZ)

16 Jahre lang war Peter Föhn im Nationalrat. Und nun bald im Ständerat? (Bild: Laura Vercellone / Neue SZ)

Dass der Bisherige Alex Kuprecht die Ständeratswahl auf Anhieb geschafft hat, reicht der Schwyzer SVP nicht. Sie steigt erneut in den Ring, nachdem sie sich beim ersten Wahlgang mit einem Kandidaten begnügt hatte. Dabei setzt sie auf den populären 58-jährigen Peter Föhn, der nach 16 Jahren aus dem Nationalrat zurückgetreten ist. Föhn hat eben erst erklärt, er wolle sich jetzt voll für seine Möbelfabrik engagieren. Peter Föhn will sich am Mittag an einer Medienkonferenz zu den Beweggründen äussern.

Ins Visier nimmt die SVP Bruno Frick, der Schwyz seit 20 Jahren in der kleinen Kammer vertritt. Frick erhielt am Sonntag 17'068 Stimmen und verpasste damit das absolute Mehr relativ knapp um 893 Stimmen. Im Wahlkampf war er als «Sesselkleber» kritisiert worden.

Für die FDP war schon am Montag klar, dass sie erneut mit Kantonalpräsident Vincenzo Pedrazzini antreten wird. Er kam in der ersten Runde auf 13'216 Stimmen.

Beim zweiten Wahlgang für den noch freien Ständeratssitz tritt am 27. November auch Martha Leuthard vom Komitee «Us em Volk - fürs Volk» nochmals an. Birgitta Michel Thenen und Toni Reichmuth haben ihre Kandidatur zurückgezogen.

sda/rem/bep