Vier regionale Busbetreiber schaffen gemeinsam E-Busse an

Drei Zentralschweizer Verkehrsunternehmen spannen mit der Thuner STI Bus AG zusammen und beschaffen gemeinsam vollelektrische Busse. Der Vergabeentscheid erfolgt im September. 

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Die älteren Modelle weichen neuen: Die Zuger ZVB baut die Elektromobilität weiter aus.

Die älteren Modelle weichen neuen: Die Zuger ZVB baut die Elektromobilität weiter aus. 

Stefan Kaiser 

(sda) Vier regionale Verkehrsbetriebe spannen beim Kauf von E-Bussen zusammen. Die Zugerland Verkehrsbetriebe AG (ZVB), die Verkehrsbetriebe Luzern AG (vbl), die Auto AG Schwyz (AAGS) und die Thuner STI Bus AG schreiben die Beschaffung gemeinsam aus.

Die Ausschreibung umfasst vollelektrische Gelenk- und Normalbusse des Systems Depotlader, wie die ZVB am Freitag mitteilten. Dank der Kooperation würden die vier Transportunternehmen von einem gegenseitigen Wissensaustausch sowie von einem grösseren Beschaffungsvolumen profitieren. Der Vergabeentscheid erfolgt voraussichtlich im September 2020.

Die ZVB baut die Elektromobilität Schritt für Schritt aus. Sie hat bereits erste Erfahrungen mit einem neuen E-Bus. Nun will sie eine ganze Linie auf elektrische Fahrzeuge umstellen. Fernziel ist der CO2-neutrale Linienbetrieb bis 2035.

Die vbl beschaffen mit der Ausschreibung die notwendigen Fahrzeuge für die Pilotlinie 10 Obergütsch-Luzern Bahnhof, die Ende 2021 mit Batterieladebussen betrieben werden soll. Sie setzt damit weitere Schritte der E-Bus-Strategie des Verkehrsverbundes Luzern (VVL) um.

Die Auto Schwyz AG befasst sich seit 2018 mit einer möglichen Elektrifizierung der Linie von Schwyz-Seewen nach Schwyz-Rickenbach. Vorbehaltlich der Finanzierung wird sie im Verlauf des Jahres 2022 zwei Elektrobusse in Betrieb nehmen.

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