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VORSTOSS: Kein Geld für die Kulturräume

Drei Kantonsräte wollen Geld aus dem Lotteriefonds für Kulturräume. Doch damit blitzen sie bei der Regierung tüchtig ab.
Charly Keiser
Kulturräume, wie hier in der alten Zementfabrik in Brunnen, sollen nicht vom Kanton unterstützt werden. (Archivbild Harry Ziegler)

Kulturräume, wie hier in der alten Zementfabrik in Brunnen, sollen nicht vom Kanton unterstützt werden. (Archivbild Harry Ziegler)

Der Lotteriefonds des Kantons Schwyz weise per Ende 2011 einen Bestand von 20 Millionen Franken aus, wovon aber nur knapp 9 Millionen an verschiedene Projekte und Institutionen ausgeschüttet würden, bemängeln die Kantonsräte Verena Vanomsen (SP, Pfäffikon), Markus Hauenstein (CVP, Wollerau) und Rolf Bolfing (FDP, Schwyz) in ihrem Postulat an die Regierung des Kantons Schwyz. Darum sei es angezeigt, die Ausschüttungsstrategie auch auf den Bereich der Infrastruktur im kulturellen Bereich auszuweiten, fordern die drei Politiker vom Regierungsrat. Konkret sollten an Gemeinden, Bezirke oder an weitere im kulturellen Bereich tätige Organisationen für die Schaffung von Atelier- und Kulturräumen – analog den Sportanlagen – auch Beiträge aus dem Lotteriefonds ausgerichtet werden können. Denn es würden Gelder gehortet, obschon seit mindestens drei Jahren die Kulturraumfrage im Kanton ungelöst sei.

Starker Anstieg der Förderung

Bereits 2009 sei ein ähnliches Postulat vom Regierungsrat beantwortet worden, schreibt die Regierung in ihrer Antwort. Schon damals habe die Regierung die strategische Ausrichtung auf subjekt- statt objektbezogene Kulturförderung beschrieben. Zudem seien die durch den Lotteriefonds zu Verfügung gestellten Gelder von 500 000 Franken im Jahr 2009 um 400 000 auf 900 000 Franken angehoben worden. «Dies kommt einer Steigerung der Kulturfördermittel um 80 Prozent gleich», schreibt der Regierungsrat.

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